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Bakterien sind unsterblich, solange sie sich teilen. Jahrzehntelang wurde angenommen, dass ein geschlossener Proteinring die treibende Kraft hinter dieser Teilung ist. Ein internationales ForscherInnenteam um die Biologin Silvia Bulgheresi von der Universität Wien hat nun herausgefunden, dass der bakterielle Symbiont des Meeres-Fadenwurms Robbea hypermnestra mit dieser Ring-Regel bricht. Dieses teilt sich in einem mehrstufigen Prozess, ganz ohne geschlossene Ringstruktur.
mehr...Der Biophysiker Professor Dr. Knut Drescher von der Philipps-Universität erhält für seine Arbeit 1,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC).
mehr...Bakterien der Gattung Salmonella können über verdorbene oder verunreinigte Nahrungsmittel in den menschlichen Körper gelangen und schwere Durchfallerkrankungen auslösen. Allerdings besitzen Salmonellen auch eine hilfreiche Eigenschaft.
mehr...In Deutschland sterben bis zu 15.000 Patienten im Jahr an Krankenhausinfektionen, so schätzt das Nationale Referenzzentrum für die Überwachung dieser Infektionen. Eine große Rolle spielen hier die multiresistenten Bakterien, denen die gängigen Antibiotika nichts mehr anhaben können.
mehr...Der PCR-Cycler MyGo Pro erlaubt die Bestimmung von bis zu sieben unterschiedlichen Mikroorganismen-Spezies in einem Reaktionsgefäß.
mehr...Bakterien können Elektronen – gleichzusetzen mit „Energie“ – direkt in feste leitfähige magnetische Mineralien, sogenannte Magnetite, pumpen und im Magnetit über lange Strecken transportieren.
mehr...Feuchtigkeit kann Mörtel auf Dauer zerstören – etwa wenn sich durch Frost Risse bilden. Ein Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) hat einen ungewöhnlichen Weg gefunden, um Mörtel vor Feuchtigkeit zu schützen: Schon beim Anrühren der Masse fügen sie einen Biofilm hinzu, eine weiche, feuchte Substanz, die von Bakterien gebildet wird.
mehr...Für manch einen Krankheitserreger bedeutet Angriff die beste Verteidigung – sie nisten sich direkt in die Abwehrzellen ein. Wenn sie jedoch in ihrem Versteck aufgespürt werden, bringt sich die infizierte Zelle selber um und setzt so die Erreger wieder frei.
mehr...Was früher mehrere Wochen dauerte, geht jetzt in zwei Tagen: Dank neuer molekularer Methoden können krank machende Mykobakterien, die Lungeninfektionen oder Tuberkulose auslösen, viel schneller nachgewiesen werden.
mehr...Tübinger Geomikrobiologen zeigen, dass neben der menschengemachten Produktion auch eine große Zahl von Bakterien und Pilzen im Waldboden die häufig als schädlich bewerteten Stoffe herstellt.
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