
Die Grenzen des Messbaren verschieben
Bisher verborgene Vorgänge auf Ebene der Atome möchte der Physiker Peter Baum von der Universität Konstanz zusammen mit seinem Team als Film in Raum und Zeit sichtbar machen.
Beim „SALVE 2D23“-Symposium, das vom 25. bis zum 28. September 2023 an der Universität Ulm stattfindet, versammeln sich Expertinnen und Experten der Transmissionselektronenmikroskopie und Materialforschung aus der ganzen Welt. Im Fokus der Konferenz steht die Forschung zu 2D-Materialien.
Calibre Scientific hat die Übernahme von Agar Scientific bekannt gegeben, einem weltweit tätigen Hersteller und Distributor von Verbrauchsmaterialien und Geräten im Bereich der Mikroskopie.

Ein Forschungsteam hat die Molekülstruktur von Neurofibromin mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie mit hoher Auflösung untersucht und molekulare Konformationen bestimmt.

Mit der HiPace 350 und 450 stellt Pfeiffer Vacuum Turbopumpen vor, die sich für Anwendungen wie Massenspektrometrie, Elektronenmikroskopie, Messtechnik, Teilchenbeschleuniger und Plasmaphysik eignen.

Proteine aus Mischungen isolieren
Eine Art Köder, um gezielt Proteinkomplexe aus Mischungen fischen zu können, hat ein interdisziplinäres Team aus Frankfurt und Jena entwickelt. Mittels dieses „Köders“ soll das gewünschte Protein schneller für die weitere Untersuchung im Elektronenmikroskop verfügbar gemacht werden.

Den Kavli-Preis für Nanowissenschaften erhalten in diesem Jahr vier Wissenschaftler gemeinsam.
Der Trick mit dem Elektronenstrahl
Atomar dünne Kristalle werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen – aber wie genau lässt sich der Kristallisationsprozess steuern? Eine neue Methode kann hier neue Möglichkeiten eröffnen.

Göttinger und Heidelberger Forscher entwickeln ein höchstauflösendes Mikroskopieverfahren zur Untersuchung von Schädigungen an Nervenzellen und deren Fortsätzen im Gehirn bei Multipler Sklerose. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Inititativprojekt NanoPatho im Programm „Photonik" mit 7,7 Mio Euro für drei Jahre.

Schwarze Raucher sind Kamine, durch die superheißes Wasser austritt. Sie kommen in der Tiefsee an Stellen vulkanischer Aktivität vor. Erstmals konnten Forscher der Universität Regensburg die Besiedlung der heißen Mineralien zeigen.

Mutationen auf einem einzigen Gen, dem Huntingtin-Gen, sind die Ursache der Huntington-Krankheit. Jetzt haben Forscher mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie die dreidimensionale Struktur des gesunden menschlichen Huntingtin-Proteins entschlüsselt. Ein verbessertes Verständnis von Struktur und Funktion des Proteins könnte in Zukunft zur Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten beitragen.