AbbVie kooperiert mit Principia
Die US-Unternehmen AbbVie und Principia Biopharma arbeiten zukünftig bei der Entwicklung oraler Immunproteasomhemmer zusammen.
Artikel und Hintergründe zum Thema
Die US-Unternehmen AbbVie und Principia Biopharma arbeiten zukünftig bei der Entwicklung oraler Immunproteasomhemmer zusammen.

Ein internationales Forscherteam hat erstmals mit einem Röntgenlaser die atomgenaue Struktur eines intakten Viruspartikels entschlüsselt. Die als bahnbrechend bezeichnete Untersuchungsmethode beschleunigt die Proteinanalyse um ein Vielfaches und reduziert die für die Analyse nötige Menge an Virusmaterial drastisch.
Die Repairon GmbH hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde für die Entwicklung künstlicher Herzgewebe aus Stammzellen für die Anwendung bei Herzmuskelschwäche abgeschlossen. Als erstes therapeutisches Produkt sollen sogenannte Engineered Heart Muscle (EHM) als Herzpflaster für die Anwendung bei Herzmuskelschwäche hergestellt werden.

Für die Entwicklung eines Malaria-Schnelltests haben Prof. Oliver Hayden von der Technischen Universität München (TUM) und sein niederländischer Kollege Jan van den Boogaart am 15. Juni den Europäischen Erfinderpreis erhalten.

Wissenschaftler in Deutschland haben eine Methode zur Visualisierung definierter DNA-Abschnitte in lebenden Pflanzenzellen entwickelt und konnten dynamische Bewegungen der Chromosomenenden sichtbar machen. Jetzt können sie die raum-zeitliche Organisation von DNA-Abschnitten im Zellkern analysieren.

Forschende der TU Darmstadt und des GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung haben zusammen mit Kollegen aus München und Berlin eine elementare Struktureinheit zur DNA-Reparatur identifiziert. Fundamentale Fragen nach der Anordnung des Erbguts im Zellkern sollen in der weiteren Gemeinschaftsarbeit noch beantwortet werden.

Der Erreger der Tularämie, einer hochansteckenden Infektionskrankheit, verwendet eine Nano-Harpune, um sich aus der Gefangenschaft der Abwehrzellen zu retten. Nach dem "Abfeuern" recycelt das Bakterium diese Harpune um sie dann erneut zu verwenden.

Biologen und Informatiker des Leibniz-Instituts DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen und des kalifornischen Joint Genome Institute (JGI) haben das komplette Erbgut von über 1000 Bakterien und Archaeen bestimmt.

Der Göttinger Physikochemiker Dr. Sebastian Kruss hat den Ewald-Wicke-Preis der deutschen Bunsen-Gesellschaft für physikalische Chemie e.V. erhalten.

Forschende von der Fakultät für Chemie der Universität Wien haben eine wichtige molekulare Zielstruktur zur maßgeschneiderten Krebstherapie entdeckt.