Gehirnforschung

Artikel und Hintergründe zum Thema

Neue Optionen gegen Alzheimer?Die „aufsteigenden Sterne” des Gehirns

Sternförmige Astrozyten haben sich rund um krankhafte Eiweißablagerungen angesammelt. Solche „Plaques“ sind ein Merkmal der Alzheimer-Erkrankung.

Eine Untersuchung von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen e. V. (DZNE) deutet auf einen neuartigen Ansatz gegen die Alzheimer-Krankheit hin. In Studien an Mäusen fanden die Forscher heraus, dass die Blockade eines bestimmten Hirnrezeptors die Funktion des Gehirns normalisierte und die Gedächtnisleistung verbesserte.

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NeurowissenschaftWeniger vernetzte Gehirne sind intelligenter

Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger vernetzt sind die Nervenzellen in seiner Großhirnrinde. Zu diesem Ergebnis kommen Neurowissenschaftler um Dr. Erhan Genç und Christoph Fraenz von der Ruhr-Universität Bochum nach einer Studie mit einer besonderen Form der Magnetresonanztomografie, die Einblicke in die mikrostrukturelle Verschaltung des Gehirns erlaubt.

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NeurotechnologieSo was von bereit: Gehirnaktivität vor einem Bungee-Sprung

Bungee-Springer im freien Fall

Tübinger Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, das sogenannte Bereitschaftspotential vor einem Bungee-Sprung aus 192 Metern Höhe zu messen.

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VerhaltensforschungTauben beim Multitasking besser als Menschen

Verhaltensexperiment mit Taube

Für kognitive Fähigkeiten braucht es nicht die komplexe Großhirnrinde der Säugetiere - wie man lange angenommen hat. Das kleine Vogelgehirn reicht völlig aus.

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NeurowissenschaftenRingförmige RNA für Gehirnfunktion wichtig

Neurowissenschaften: Ringförmige RNA für Gehirnfunktion wichtig

Wissenschaftliche Untersuchungen haben erstmals gezeigt, dass ringförmige RNA Hirnfunktionen beeinflussen kann. Wenn ein RNA-Molekül namens Cdr1as aus dem Erbgut von Mäusen gelöscht wird, versagt der Reizfilter in ihrem Gehirn – ähnlich wie bei Patienten, die psychiatrische Leiden haben.

 

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NeuroökonomieGroßzügige leben glücklicher

Geldgeschenk

Der Körper lässt sich nicht täuschen: Großzügigkeit aus purem Selbstinteresse macht nicht glücklich.

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Dr. Philipp Koch, Dr. Julia Ladewig und Vira Iefremova

Rekonstruktive NeurobiologieMini-Gehirn aus der Petrischale

Eine neue Methode könnte die Erforschung von Entwicklungsstörungen des Gehirns einen wichtigen Schritt voranbringen. Das zeigt eine aktuelle Studie an der Universität Bonn. Die Forscher untersuchten darin die Entstehung eines seltenen angeborenen Gehirndefekts.

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Gehirngröße des MenschenMini-Mutation mit riesigen Folgen

Der Austausch eines einzigen Buchstabens (rot) im Code des ARHGAP11B-Gens hat zur Folge, dass sich beim modernen Menschen mehr Stammzellen im Gehirn bilden als bei früheren Menschenformen. (© MPI f. molekulare Zellbiologie und Genetik)

Was unterscheidet uns vom Affen? Unter anderem das Gen ARHGAP11B. Es kommt nur beim Menschen vor und trägt vermutlich dazu bei, dass wir ein deutlich größeres Gehirn haben.

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Sphinx

Fettmolekül stört Signalübertragung im GehirnTödliches Risiko für Nervenzellen

Untersuchungen eines internationalen Forscherteams unter Federführung der Universität Bonn an Mäusen zeigen, dass das körpereigene Fettmolekül Sphingosin-1-phosphat (S1P) fatale Auswirkungen im Gehirn entfalten kann.

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Neuronalen BildgebungDem Gehirn bei der Arbeit zuschauen

Das Bild zeigt  die stark lichtstreuende Struktur des Zebrafischgehirns. Das Fluoreszenzbild links macht deutlich, dass optische Mikroskopie hier an ihre Grenzen stößt und die Lichtbrechung keine einzelnen Signale zulässt. Das optoakustisch erzeugte Bild rechts ermöglicht hochaufgelöste und dreidimensionale Informationen zur Nervenaktivität (hier in Orange) in Echtzeit. (Quelle: Helmholtz Zentrum München)

Live dabei sein, wenn Nervenzellen im Gehirn miteinander kommunizieren, das ist der Traum vieler Neurowissenschaftler. Eine neue Methode erlaubt es nun, die Aktivierung von größeren Nervenverbänden auch im Präklinischen Modell und in Echtzeit dreidimensional zu beobachten.

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Wissenschaftler des DZNE haben eine molekulare Bremse identifiziert, die die Regeneration von Nervenverbindungen verhindert. Dafür mussten große Menge an Gen-Daten analysiert werden. Dies ist in der obigen Abbildung veranschaulicht. (Bild: DZNE/A. Tedeschi)

Reparaturprogramm für NervenleitungenAushebeln molekularer Bremse lässt verletzte Nervenzellen nachwachsen

Verletzungen des Rückenmarks können Lähmungen verursachen und die Gesundheit auch in anderer Weise dauerhaft beeinträchtigen, denn die geschädigten Nervenverbindungen wachsen nicht nach.

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Gehirnforschung: weitere Informationen

Zum Thema Gehirnforschung haben wir weitere Informationen für Sie zusammengestellt:

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