Extreme Schwankungen in der Frühzeit der Erde

Geowissenschaftler der Universität Göttingen untersuchen in zwei neuen Projekten die klimatischen Schwankungen während der Frühzeit der Erde vor etwa 4,5 Milliarden bis 500 Millionen Jahren.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Geowissenschaftler der Universität Göttingen untersuchen in zwei neuen Projekten die klimatischen Schwankungen während der Frühzeit der Erde vor etwa 4,5 Milliarden bis 500 Millionen Jahren.
Vom KIT koordinierte Messkampagne untersucht Einfluss des Klimawandels auf die arktische Ozonschicht und Prozesse in der darunter liegenden Tropopausenregion.

Verstärkte Salzzufuhr in den Nordatlantik?
Im Zuge der globalen Erwärmung wird verstärkt sehr salzhaltiges Mittelmeerwasser durch die Straße von Gibraltar in den Nordatlantik fließen. Davon gehen Wissenschaftler der Uni Heidelberg aus.

Das moderne Höhen-Forschungsflugzeug HALO wird auch in den kommenden sechs Jahren zur wissenschaftlichen Erkundung der Erdatmosphäre sowie zur Fernerkundung von Prozessen an der Erdoberfläche genutzt werden können.

„Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“
Die Uni Bremen und das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung sind jetzt mit der Wissensplattform „meereisportal.de“ als Preisträger im Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015 geehrt worden.
Kohlendioxid lässt nicht nur die Temperaturen in der Atmosphäre steigen, sondern auch die Ozeane saurer werden. Die weitreichenden Folgen für Organismen und Ökosystemen werden seit sechs Jahren im deutschen Forschungsverbund zur Ozeanversauerung BIOACID (Biological Impacts of Ocean Acidification) erforscht.
Das sommerliche Minimum ist noch nicht erreicht, doch schon jetzt bedeckt das Meereis in der Arktis nur noch eine Fläche von 4,35 Millionen Quadratkilometern. Nordost- und Nordwestpassage sind bereits weitgehend eisfrei.

Erwärmung der Meere verändert Artenvielfalt
Die Artenvielfalt im Meer wird sich zukünftig erhöhen – allerdings nur in einigen Regionen. Andere Lebensräume hingegen werden ihre Artenvielfalt verlieren.
Am Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Universität Graz haben ForscherInnen die erste Methode zur langfristigen und hoch präzisen Messung von Treibhausgasen in der freien Atmosphäre entwickelt.
Mit dem Flugzeug von Zypern auf die Malediven und zurück. Was nach einer Urlaubsreise klingt, ist für 65 Atmosphärenforscher aus ganz Deutschland anspruchsvolle Arbeit.