Chronischer Zelltod begünstigt Leberkrebs

Forschende aus der Schweiz und aus Deutschland haben einen zentralen Mechanismus zur Entstehung von Leberkrebs entdeckt. Das Enzym Caspase 8 nimmt bei diesem Prozess eine wichtige Doppelfunktion ein.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Forschende aus der Schweiz und aus Deutschland haben einen zentralen Mechanismus zur Entstehung von Leberkrebs entdeckt. Das Enzym Caspase 8 nimmt bei diesem Prozess eine wichtige Doppelfunktion ein.

Neue Erkenntnisse zu Chromosomenstörungen bringen die bisherige Vorstellung davon, wie Krebszellen das Chaos bei der Zellteilung überleben, ins Wanken.
Die Sportmedizin der Universität Mainz hat zusammen mit der Universitätsmedizin Mainz neues ultra-sensitives Nachweisverfahren für Krebs-Erbsubstanz im Blut entwickelt. Die neue Diagnostik ist um den Faktor zehn sensitiver als ein anderes neues Verfahren von Wissenschaftlern aus Stanford – und kommt außerdem mit weniger Ausgangsmaterial aus.
Nachweis auf molekularer Ebene

Wissenschaftler konnten zeigen, dass eine Helicobacter-Infektion für die Entwicklung von Magenkrebs verantwortlich sein kann. Die Studie stellt erstmals einen direkten Zusammenhang zwischen der Infektion und einer beschleunigten Stammzellenregeneration innerhalb der Magendrüsen her. Mittels sensitiver neuer Techniken konnten Moleküle im Magengewebe in hoher Auflösung dargestellt werden.

Damit sich Krebszellen erfolgreich ausbreiten und vermehren können, müssen sie einen Weg finden, um der körpereigenen Abwehr zu entgehen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) veröffentlichen nun eine Erklärung dafür, wie das bei der Chronischen Lymphatischen Leukämie (CLL) gelingt.

Virologen der Saar-Uni haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der die Hautkrebs-Entstehung begünstigt. Haut-Papillomviren spielen dabei eine wichtige Rolle, indem sie den natürlichen Schutzmechanismus der Haut unterbrechen.

Gewebe von Hunden mit Mammatumoren helfen den Brustkrebs beim Menschen zu erforschen.

Die Medizinische Fakultät der Universität Würzburg hat Professor Otmar D. Wiestler die Ehrendoktorwürde verliehen. Wiestler steht seit 2015 als Präsident an der Spitze der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

Makrophagen steuern die Entwicklung von Nerven und Blutgefäßen im Gehirn. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Molekül CD95L.

Pharmazeuten der Universität Jena erforschen die antitumorale Wirkung des Naturstoffes Myrtucommulon. Dessen Wirkung auf Krebszellen beruht auf der Interaktion mit einem Mitochondrien-Protein.