Lösungsmittelmoleküle als Reaktionshelfer

Das Lösungsmittel ist weit mehr als nur die Umgebung, in der eine chemische Reaktion stattfindet. Neue Erkenntnisse zur Rolle von Lösungsmittelmolekülen liefert eine aktuelle Studie.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Das Lösungsmittel ist weit mehr als nur die Umgebung, in der eine chemische Reaktion stattfindet. Neue Erkenntnisse zur Rolle von Lösungsmittelmolekülen liefert eine aktuelle Studie.

Physiker der Universität des Saarlandes sowie der finnischen Aalto University und technischen Forschungszentrum Finnland in Espoo haben eine Art künstliche Zelle, ein so genanntes Vesikel, entwickelt. Ihre Doppelmembran wird aus einem natürlich vorkommenden Protein gebildet. Das ist weltweit bisher einzigartig.

Bewegt sich ein Elektron in einem Festkörper, polarisiert es seine Umgebung. Die genaue Kenntnis der Wechselwirkung zwischen Elektron und Umgebung ist der Schlüssel zur Entwicklung zukünftiger noch leistungsfähigerer Elektronik-Bausteine.

Durch eine Kombination aus Experimenten und Theorie konnte erstmals die Diffusion einzelner Atome in periodischen Systemen verstanden werden. Die Wechselwirkung von einzelnen Atomen mit Licht bei ultratiefen Temperaturen fast am absoluten Nullpunkt liefert neue Erkenntnisse zur Ergodizität, der Grundannahme der Thermodynamik.

Die internationale Großforschungseinrichtung European XFEL, an der elf europäische Länder beteiligt sind, hat mit der Inbetriebnahme des 3,4 Kilometer langen unterirdischen Röntgenlasers begonnen.

LMU-Physiker haben mit Nanopartikeln und Laserlicht Protonenstrahlung produziert. Sie könnte künftig neue Wege in der Strahlungsmedizin eröffnen und bei der Tumorbekämpfung helfen.
Europäische Spitzenforschung zu Graphen
Eine einzige Lage von Kohlenstoffatomen, angeordnet in einem honigwaben-ähnlichen Gitter, bildet das dünnste und gleichzeitig stärkste Material, das Menschen je hergestellt haben: Graphen.

Mit Methoden der künstlichen Intelligenz haben Chemiker der Universität Basel die Eigenschaften von rund 2 Millionen Kristallen berechnet, die aus vier verschiedenen chemischen Elementen zusammengesetzt sind.

Der Biophysiker Professor Dr. Knut Drescher von der Philipps-Universität erhält für seine Arbeit 1,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC).

Physiker des Swiss Nanoscience Institutes und der Universität Basel ist es erstmals gelungen, die sehr schwachen Van-der-Waals-Kräfte zwischen einzelnen Atomen zu messen.