
Die kürzeste Sprintstrecke der Welt
Elektrischen Strom zu messen ist einfach. Die einzelnen Elektronen zu beobachten, aus denen dieser Strom besteht, ist allerdings äußerst schwierig.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Elektrischen Strom zu messen ist einfach. Die einzelnen Elektronen zu beobachten, aus denen dieser Strom besteht, ist allerdings äußerst schwierig.
Wie schnell ein Elektron durch die Atomlagen eines Kristallgitters flitzt, hat ein internationales Team um Forscher der Technischen Universität München und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching gemessen.
Die Elektronenmikroskopie ermöglicht Untersuchungen mit extrem hoher lateraler Auflösung bis in den Bereich unter einem Nanometer. Dies stellt allerdings auch sehr große Anforderungen an die abbildenden Elemente.
Forschenden am Paul Scherrer Institut PSI ist es gelungen, winzige magnetische Strukturen mit Laserlicht umzuschalten und die Veränderung zeitlich zu verfolgen.

Gitterschnittprüfungen zählen zu den wichtigsten Verfahren bei der Qualitätssicherung von schützenden oder dekorativen Lacken und anderen Beschichtungen. Der Kölner Hersteller ElektroPhysik erweitert sein Lieferspektrum um professionelle Gitterschnittgeräte.
Quanteninformationsverarbeitung
Saarbrücker Physikern um Christoph Becher, Professor für Experimentalphysik, ist zusammen mit Kollegen der Universität Cambridge (Großbritannien) ein weiterer wichtiger Schritt bei der Quanteninformationsverarbeitung gelungen. Die Physiker konnten in einem Experiment zwei Energieniveaus eines sogenannten Farbzentrums in einem Diamanten in einem quantenmechanischen Überlagerungszustand präparieren.
In den vergangenen Jahren hat sich herausgestellt, dass Kräfte und mechanische Eigenschaften für biologische Zellen genauso wichtig sind wie traditionelle biochemische Faktoren. Biophysiker der Universität Göttingen haben nun eine Methode entwickelt, mit der die mechanischen Eigenschaften einer einzelnen Zelle sowie die von ihr erzeugten Kräfte höchst präzise im pico-Newton-Bereich gemessen werden können.

Gelatine wird in der Pharmazie eingesetzt, um Wirkstoffe zu ummanteln. Sie schützt vor Oxidation und zu schneller Freisetzung. Einen wesentlichen Einfluss darauf haben feinste Poren im Material, doch die sind nur sehr schwer zu untersuchen. Mit Experimenten an Gummibärchen haben Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) nun eine Methode so weiter entwickelt, dass sie damit das freie Volumen von Gelatinezubereitungen bestimmen können.
Objekte, die kleiner sind als die Wellenlänge des Lichts, kann man mit Lichtmikroskopen nicht sehen – zumindest dachte man das lange. Mittlerweile wurden aber besondere Tricks entwickelt, um diese Regel zu umgehen.

Dünne Schichten aus Kohlenstoff sind für technische Anwendungen, etwa für die Mikromechanik oder -elektronik, äußerst interessant. Abhängig vom Bindungszustand der äußeren Elektronen herrscht entweder eine Graphit- oder eine Diamantähnlichkeit vor.