
Wie sich Proteine durch Wärme steuern lassen
Neue modulare Designstrategie ermöglicht temperaturgesteuerte Proteinschalter. Zelluläre Funktionen lassen sich präzise und nicht-invasiv regulieren.

Die Cube Biotech GmbH beruft den früheren Sartorius-CEO Dr. Joachim Kreuzburg in den Aufsichtsrat. Ziel ist der Ausbau der globalen Präsenz und automatisierter Prozesse in der Proteinforschung.

Forschende der Universität Bonn haben ein KI-Verfahren so trainiert, dass sich damit potenzielle Wirkstoffe mit besonderen Eigenschaften vorhersagen lassen. Dazu nutzten sie ein chemisches Sprachmodell - eine Art ChatGPT für Moleküle.
Der Nobelpreis für Chemie 2024 würdigt bedeutende Fortschritte im Proteindesign und der Vorhersage von Proteinstrukturen. Die bahnbrechende Arbeiten könnten neue Wege für Biochemie und Medizin eröffnen.

Forschende schlagen ein Konzept, das auf Basis von Proteinverklumpungen beruht, zum Bestimmen des individuellen Risikos für altersbedingte Krankheiten vor.
Auszeichnung durch die TU Darmstadt und Merck

Für seine international bahnbrechende pharmakologische Forschung zum gezielten Abbau von Proteinen erhält Craig M. Crews, Professor für Molekular-, Zellulär- und Entwicklungsbiologie, Chemie und Pharmakologie an der Yale University, USA, den diesjährigen Preis der „Emanuel Merck Vorlesung“.

Nachwuchspreis für chemische Forschung
Für seine kürzlich veröffentlichte Studie ist der Doktorand Philipp Hartmann mit einem Thiel Award des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung ausgezeichnet worden. Mit diesem Preis sollen Nachwuchstalente in der chemischen Forschung gefördert werden.

Wissenschaftliche Lebensleistung gewürdigt
Prof. Dr. Johannes Buchner wird mit der Otto-Warburg-Medaille 2024 der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie ausgezeichnet - als Anerkennung seiner fundamentalen Beiträge zur Strukturbildung von Proteinen und zu der Rolle von Chaperonen.

Ein Forschungsteam der Universität Basel hat zahlreiche bislang nicht beschriebene Proteine mit Deep-Learning-Methoden vorhergesagt: Hunderte neue Proteinfamilien und auch eine neue Art der Proteinfaltung.
Wissenschaftliche Leistungen gewürdigt

Professor Dr. Dr. h.c. Herbert Waldmann, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie und Professor an der Technischen Universität Dortmund, erhält den Otto-Hahn-Preis 2023.

Echtzeit-Bildgebung mit Fluoreszenzmikroskopie
Mit Hilfe einer besonderen Mikroskopiemethode konnten Forschende aus Freiburg und Cambridge kleine, dynamische Molekülaggregate in lebenden Zellen quantifizieren, die eine wichtige Rolle bei der Signalverarbeitung spielen.