
Körpereigener Tumorblocker entdeckt
Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben neue Eigenschaften eines menschlichen Proteins entdeckt: es wirkt gegen Virusinfektionen und Krebs.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Mainz haben neue Eigenschaften eines menschlichen Proteins entdeckt: es wirkt gegen Virusinfektionen und Krebs.

Viele neurodegenerative Erkrankungen wie auch die Alzheimer-Demenz werden durch die Verklumpung von bestimmten Eiweißmolekülen (Proteinen) ausgelöst. Forscher der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) und des Forschungszentrums Jülich (FZJ) haben zusammen mit Kollegen aus den USA festgestellt, dass sich die giftigen kleinen Oligomere gegen ihren eigenen Abbau schützen und somit länger toxisch wirken können.
Von der Fliege bis zum Menschen
Jede Zelle und jeder Organismus altern früher oder später. Doch warum eigentlich? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg konnten zeigen, dass ein Protein eine wichtige Rolle im Alterungsprozess spielt.

Wissenschaftler sind auf den neuen Baustein eines Zellprozesses gestoßen: Das cAMP Rezeptor Protein SbtB kontrolliert den Kohlendioxid-Stoffwechsel in Cyanobakterien.
Proteinkonformationen sichtbar gemacht
Das Protein α-Synuclein ist schwer zu fassen: Das Molekül, das eine zentrale Rolle bei der Parkinsonerkrankung spielt, wechselt seine Gestalt mehrere tausend mal pro Sekunde. Durch einen Trick ist es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf nun gelungen, die molekularen Eigenschaften des Proteins detailliert in Aktion zu entschlüsseln.

UZH-Forschende haben ein bisher unerkanntes Prinzip entdeckt, wie Eiweiße miteinander interagieren und sich Zellen organisieren. Um dem neu entdeckten Bindungsprinzip Rechnung zu tragen, müssten zukünftig die Lehrbücher revidiert werden.
Seminar: HPLC-Methodenentwicklung
Dieser Kurs vermittelt umfangreiches Know-how zur Entwicklung von HPLC-Methoden zur Trennung therapeutischer Proteine. Er ist ein Treffpunkt für Methodenentwickler, die ihre Arbeit nach Quality by Design-(QbD-)Grundsätzen gestalten möchten.

Mainzer Wissenschaftler haben mittels quantenchemischer Berechnungen eine Lösung für eine der ältesten Fragen der Biochemie gefunden: Erstmals können sie erklären, warum es heute 20 Aminosäuren gibt, aus denen alles Leben aufgebaut ist, obwohl die ersten im Lauf der Zeit entstandenen 13 Aminosäuren ausreichen, um ein umfassendes Repertoire an funktionalen Proteinen aufzubauen.

Das Forschungszentrum für molekulare Proteindiagnostik an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) feierte jetzt Richtfest. Künftig soll es Forschern neue Möglichkeiten bieten, Krankheiten wie Krebs oder Alzheimer frühzeitig zu erkennen.
Superklebstoff aus Darmbakterien

UniCat-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Stämme des Darmbakteriums Escherichia coli so umprogrammiert, dass mithilfe der Bakterien der biologische Unterwasserklebstoff von Miesmuscheln produziert werden kann. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten zum Kleben von gebrochenen Knochen oder Zähnen, die mit diesem Bioklebstoff wieder zusammenwachsen könnten.