
Hefe stellt erstmals den Wirkstoff humane DNase1 her
Forschende der Ruhr-Universität Bochum haben erstmals humane DNase1 biosynthetisch in Hefezellen hergestellt. Die Arbeit ebnet den Weg für eine kostengünstigere Biologika-Produktion.

Nachwuchspreis für chemische Forschung
Für seine kürzlich veröffentlichte Studie ist der Doktorand Philipp Hartmann mit einem Thiel Award des Max-Planck-Instituts für Kohlenforschung ausgezeichnet worden. Mit diesem Preis sollen Nachwuchstalente in der chemischen Forschung gefördert werden.
Wissenschaftliche Leistungen gewürdigt

Professor Dr. Dr. h.c. Herbert Waldmann, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie und Professor an der Technischen Universität Dortmund, erhält den Otto-Hahn-Preis 2023.
Der Ursprung der Sprache des Lebens
Das Leben kennt nur eine Sprache: den genetischen Code. Dieser beschreibt, wie Informationen im genetischen Material gespeichert sind und ist für alle Lebewesen identisch – egal ob es sich um ein einfaches Bakterium oder einen Menschen handelt. Wie der genetische Code entstanden ist, ist jedoch immer noch ein Rätsel.
Mitoribosoms von Säugetierzellen aufgeklärt
Forscher der ETH Zürich entschlüsselten die Struktur der großen Untereinheit des Ribosoms der Mitochondrien bis ins atomare Detail. Dies ermöglicht nie dagewesene Einblicke in die molekulare Architektur dieses Ribosoms und in die Wirkungsweise von Antibiotika.

Eiweiße im industriellen Maßstab ohne Zellen herzustellen - das ist das ehrgeizige Ziel der "Zellfreien Bioproduktion". Mit dem Verfahren könnten sich biologische Wirkstoffe künftig schneller und sparsamer bereitstellen lassen als mit herkömmlichen Techniken.

Sollen Zellen wachsen und sich erfolgreich vermehren, müssen sie große Mengen an Proteinen bilden. Diese werden von speziellen Zellmaschinen, den Ribosomen, hergestellt. Will man das Wachstum beschleunigen, braucht es also einer Vielzahl solcher Ribosomen.