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Pflanzen, Pilze und Mikroben produzieren eine Vielzahl an Wirkstoffen, die den Zellstoffwechsel verändern – mitunter bis zum Zelltod. Das macht sie zu aussichtsreichen Kandidaten für neue Krebsmedikamente. Forschende nutzen künstliche Intelligenz, um ihre Wirkweise vorherzusagen.
mehr...Reizdarm, Juckreiz, Asthma oder Migräne: Hinter diesen schwer behandelbaren Beschwerden steckt oft eine fehlgeleitete Reaktion des Immunsystems. Forschende der Universität Bonn haben nun einen Wirkstoff entwickelt, der einen zentralen Rezeptor auf Mastzellen hemmt – und so entzündliche Prozesse gezielt stoppt. In ersten Tests zeigte sich die Substanz hochwirksam und gut verträglich.
mehr...Forschende des HIPS haben den Wirkmechanismus einer Naturstoffklasse aufgeklärt, die gleich an mehreren Stellen des Bakteriums angreift. Die Chlorotonile destabilisieren die Zellmembran und blockieren essenzielle Enzyme – ein vielversprechender Ansatz im Kampf gegen multiresistente Erreger.
mehr...Erstmals lässt die EU einen Alzheimer-Wirkstoff zu, der direkt in Krankheitsprozesse eingreift. Der Antikörper Lecanemab von Biogen und Eisai ist für frühe Stadien gedacht – sei aber nur für wenige geeignet.
mehr...Biologe Patrick Müller von der Universität Konstanz erhält einen Proof of Concept Grant des Europäischen Forschungsrats für sein Projekt "EmbryoNet-AI". Ziel ist die Weiterentwicklung einer KI-gestützten Plattform zur automatisierten Auswertung von Experimenten.
mehr...Forschende der Universität Leipzig zeigen, wie natürliches Hederagenin aus Efeu gezielt an einen Schmerzrezeptor bindet – ein vielversprechender Ansatz für die Behandlung chronischer Schmerzen?
mehr...Untersuchungen zur Symbiose zwischen Bakterien und Vögeln führten zur Entdeckung von Naturstoffen mit antimikrobiellen Eigenschaften.
mehr...Ein Antidepressivum gegen Hirntumor? Was überraschend klingt, könnte Realität werden. Denn Forschende der ETH Zürich fanden mit einem von ihnen entwickelten Wirkstoff-Screening heraus, dass ein Wirkstoff, der bisher für andere Zwecke eingesetzt wird, Zellen eines Glioblastoms töten kann – zumindest im Laborversuch.
mehr...Forschende der Universität Bonn haben ein KI-Verfahren so trainiert, dass sich damit potenzielle Wirkstoffe mit besonderen Eigenschaften vorhersagen lassen. Dazu nutzten sie ein chemisches Sprachmodell - eine Art ChatGPT für Moleküle.
mehr...Forschende der Technischen Universität München konnten die Interaktion von 144 Wirkstoffen mit rund 8 000 Proteinen abbilden. Die Ergebnisse könnten unbekannte Potenziale vorhandener Medikamente aufzeigen.
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