
Immunantwort auf Candida albicans kann krankheitsfördernd sein
Forschende aus Kiel zeigen, wie Candida-spezifische Th17-Zellen bei Morbus Crohn krankheitsfördernd werden könnten. Die Ergebnisse eröffnen neue Ansätze für gezieltere Therapien.

Mikrobiologische Forschung ausgezeichnet
Für neue Erkenntnisse zum Zusammenspiel von Genen, Umwelt und Stoffwechsel bei Mikroorganismen erhielt Dr. Johannes Hartl den VAAM-Forschungspreis 2026.

Warum gerät das Darmmikrobiom im Alter aus dem Gleichgewicht? Jenaer Forschende stellen eine neue Hypothese vor: Nicht die Mikroben selbst könnten das Problem sein, sondern ein Immunsystem, das seine Kontrollfunktion zunehmend einbüßt.
Zentrum für Infektionsprävention
Neues Zentrum für Infektionsprävention der Technischen Universität München eröffnet in Freising-Weihenstephan: Forschung zu multiresistenten Keimen, alternativen Therapien und One-Health-Strategien.

Probiotika, Darmmikrobiom und Gesundheit
Neue Einblicke in das funktionelle Mikrobiom: Studien zeigen, dass Probiotika nicht nur die Darmflora unterstützen, sondern auch das Zusammenspiel der Darmmikroben stärken und positive Effekte auf Gesundheit und Verhalten haben können.

Neue Einblicke in Mikrobiom-Wirt-Interaktionen
Forschende entdecken, dass harmlose Darmbakterien Proteine direkt in menschliche Zellen einschleusen und so Immunreaktionen beeinflussen. Erkenntnisse könnten Morbus Crohn und andere Entzündungskrankheiten erklären.

Belasten Kläranlagen das Klima?
Forschende haben in Kläranlagen eine neue Art endosymbiotischer Bakterien entdeckt, die zwar Abwasser reinigen, aber dabei auch Treibhausgase erzeugen. Die Bakterien leben in Einzellern und unterstützen deren Energiegewinnung. Eine neu identifizierte Art produziert sogar das starke Treibhausgas Lachgas, anstatt es abzubauen.
Ein Team des Leibniz-HKI entdeckt das Enzym BurK, das das gefährliche Toxin Malleicyprol neutralisiert. Neue Ansätze gegen antibiotikaresistente Burkholderia-Bakterien.
Neue Studie erklärt die Rolle von Optineurin bei der selektiven Autophagie. Relevant könnte die Entdeckung für weitere Forschung zu neurodegenerativen Erkrankungen wie ALS und Demenz sein.

Penicillium ist die Mikrobe des Jahres 2026. Der Pinselschimmel rettet seit Jahrzehnten Millionen Leben und spielt eine zentrale Rolle in Medizin, Käseherstellung und Biotechnologie.

Jens Puschhof vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erhält den Forschungspreis 2026 der Peter und Traudl Engelhorn Stiftung für für seine Untersuchungen zum Einfluss von Bakterien auf die Entstehung und Ausbreitung von Krebs.