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Neuer Filter findet Einsatz beim Klären und Downstream-Filtern von unbehandelten CHO-Zellernten und ermöglicht einen Tiefenfilterungsprozess mit hohem Reinheitsgrad.

ZellkultivierungMerck: neuer Filter für doppelte Filterkapazität

Merck hat sein neues Produkt Millistak+® HC Pro vorgestellt: Dieses nach Angaben des Unternehmens erste hoch leistungsfähige, rein synthetische Tiefenfilter-Portfolio wird zur Klärung und Downstream-Filterung von unbehandelten CHO-Zellernten (Chinese Hamster Ovary) eingesetzt. Millistak+® HC Pro Filtermedien ermöglichen laut Merck einen  Tiefenfilterungsprozess mit höherem Reinheitsgrad und besserer Konsistenz als herkömmliche Filterprozesse auf Kieselgur- und Zellstoffbasis.

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Zellkultivierung: Merck: neuer Filter für doppelte Filterkapazität

„Jüngste Produktivitätsfortschritte bei den Upstream-Zellkulturprozessen machen höhere Filterkapazitäten erforderlich als mit den aktuellen, auf Naturstoffen basierenden Filtern machbar sind“, sagte Andrew Bulpin, Leiter der Geschäftseinheit Process Solutions im Unternehmensbereich Life Science von Merck. „Als erste rein synthetische Tiefenfilter bieten die Millistak+® HC Pro Produkte bis zu zweimal mehr Filterkapazität als kommerzielle, auf Kieselgur basierende Vergleichsprodukte. Das bedeutet für den Kunden mehr Konsistenz und Unterstützung bei der Entwicklung robusterer und kontrollierter Klärungsprozesse.“ 

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Die aus rein synthetischen Materialien bestehenden Filter machen Komponenten auf Naturstoffbasis im Klärungsprozess überflüssig und erhöhen so die Produktivität bei geringerem Vorspülbedarf. Darüber hinaus bieten die synthetischen Medien im Vergleich zu herkömmlichen Tiefenfiltern nachweislich eine bessere Entfernung von HCP (Host Cell Proteins).

Mit Millistak+® HC Pro Filtern lassen sich der Bedarf an TOC-Extraktionsmittel (Total Organic Carbon) und der empfohlene Vorspülbedarf um 50% reduzieren. Da die Filtermedien rein synthetisch sind, werden Beta-Glucane eliminiert, die mit dem Limulus Amöbocyten-Lysat-Test auf bakterielle Endotoxine interferieren.

Die Filter sind auch im Einweg-Pod-Format erhältlich und werden in drei Mediengüten für primäre und sekundäre Klärung sowie für Downstream-Filteranwendungen angeboten. Die flexiblen, modularen Filter sind für Größenordnungen vom Labor bis zur kommerziellen Herstellung skalierbar.

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