Tipps für den erfolgreichen UmstiegVon der Siebanalyse zur Bildanalyse
Dynamische Bildanalyse (DIA) etabliert sich in immer mehr Industrien und Laboratorien für die routinemäßige Bestimmung der Partikelgröße und Partikelform. Dieser Artikel beschreibt, wie und warum DIA die traditionelle Siebanalyse effektiv ersetzen kann und so dem Anwender neben höherem Informationsgehalt auch eine deutliche Arbeitserleichterung verschafft, ohne dass auf der Siebanalyse basierende Produktspezifikationen geändert werden müssen.
Abb. 6: Links: Partikelgrößenanalyse von einer breit (grün) und einer eng (rot) verteilten Sandprobe. Camsizer P4-Messergebnis, Siebanalyse jeweils als Sternchensymbol. Bei der breit verteilten Probe ist die Übereinstimmung gut. Bei der roten Kurve beobachtet man den typischen Versatz. Mitte: Camsizer P4-Analyse einer Einzelfraktion 450 µm – 500 µm. Hier treten die systematischen Unterschiede aufgrund der Partikelform besonders deutlich hervor. Dieses Material eignet sich als Anlernprobe zur Erstellung einer Korrelationsfunktion. Mit dieser Korrelation lässt sich das Ergebnis der Gesamtprobe an die Siebung anpassen (Grafik rechts). © Retsch

