Tipps für den erfolgreichen UmstiegVon der Siebanalyse zur Bildanalyse
Dynamische Bildanalyse (DIA) etabliert sich in immer mehr Industrien und Laboratorien für die routinemäßige Bestimmung der Partikelgröße und Partikelform. Dieser Artikel beschreibt, wie und warum DIA die traditionelle Siebanalyse effektiv ersetzen kann und so dem Anwender neben höherem Informationsgehalt auch eine deutliche Arbeitserleichterung verschafft, ohne dass auf der Siebanalyse basierende Produktspezifikationen geändert werden müssen.
Abb. 7: Beispiel für eine fehlerhafte Siebanalyse. Messergebnisse von einer feinen Sandprobe mit Camsizer P4 (rot). Siebergebnisse aus zwei verschiedenen Laboren: Labor 1 (blaue Sternchen), Labor 2 (grüne Sternchen). Das Ergebnis von Labor 1 ist deutlich größer als das von Labor 2 und das DIA-Ergebnis. Aufgrund einer zu hohen Einwaage sind das 250 µm und 500 µm Sieb überladen, so dass kleine Partikel nicht durch die Maschen treten können. Außerdem ist bei Labor 1 die Summe der Fraktionen deutlich < 100 % (Siebverlust!). Das Siebergebnis von Labor 2 ist korrekt und passt gut zum Resultat der DIA. © Retsch

