Single Particle Explorer SPE 5

Für die Partikelanalytik

rap.id Particle Systems realisiert einen lang gehegten Traum der Spurenanalytik. Vollautomatisch erkennt der neue Single Particle Explorer SPE 5 raman.ID + metal.ID die chemische Struktur eines nur 15 µm großen Teilchens und dessen elementare Zusammensetzung. Auf der Basis eines optischen Mikroskops zählt der SPE raman.ID + metal.ID die Partikel und leitet dann aufgrund der erfassten Partikelform oder -größe automatisch eine chemische Analyse ein. Dies spart wertvolle Stunden Analysenzeit und liefert – da die Messung ohne Zutun eines Bedieners erfolgt – eine hohe Reproduzierbarkeit des Ergebnisses. Neben der enormen Zeitersparnis geht auch keine wertvolle Faserspur mehr bei der Analyse verloren, da die Umpräparation entfällt, die sonst bei der Verwendung zweier unterschiedlicher Analysemethoden beim Transfer in ein zweites Messgerät erforderlich ist.

Dies wird möglich durch die Kombination zweier komplementärer laserbasierender Verfahren: Der bereits seit zehn Jahren bei rap.ID etablierten Raman-Spektroskopie und der Laser Induced Breakdown Spectroscopy (LIBS). Da LIBS vor allem die Elementverteilung in einem Partikel erkennt, wurde diese junge Technik metal.ID getauft.

Die Vorteile liegen auf der Hand. und das vor allem bei der kriminalistischen Spurenzuordnung, aber auch in der sogenannten Industriellen Schadens- und Kontaminationsanalytik, bei der Verunreinigungen von nur ein hundertstel mm Größe möglichst rasch den Verursachern zugeordnet werden müssen. So arbeiten seit 2009 bereits zwei der SPE raman.ID + metal.ID bei Pilotkunden aus der Automobilindustrie zur Beurteilung der Technischen Sauberkeit und bei einem Pharmaunternehmen zur Aufklärung von Fremdpartikeln bei der Herstellung von Medikamenten, die gespritzt werden. „Den ersten durchschlagenden Erfolg der neuen Technologie hatten wir bereits vor Kurzem. Bei einem Hersteller vorgefüllter Spritzen konnten wir mit dem Kombinationsgerät metal.ID + raman.ID innerhalb von wenigen Stunden zeigen, dass Glaspartikel nicht von der Spritzenwand, sondern von einer Prozesspumpe stammten. Der Auftraggeber hatte in Japan bereits fünf Chargen vom Markt nehmen müssen. Der entstandene Schaden in Millionenhöhe wurde aufgrund des mit dem SPE gewonnenen eindeutigen Analyseergebnisses an Hunderten von Glaspartikeln dem Abfüllbetrieb angelastet“, so Dr. Oliver Valet, Geschäftsführer der rap.ID Particle Systems GmbH in Berlin.

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