Hochspannung für genaue Messergebnisse

Kondensatoren in Röntgen-Analysegeräten für spezielle Untersuchungen

Kondensatoren in Röntgen-Analysegeräten ermöglichen eine spezialisierte Untersuchung von Materialproben. FTCAP ist einer der wenigen Hersteller von Kondensatoren für Spannungen bis zu 120 kV DC.

In allen D8-Geräten von Brukder sind Hochspannungs-Folienkondensatoren des Husumer Herstellers FTCAP verbaut. © Bruker AXS

Röntgenstrahlen kommen nicht nur in der Medizintechnik zum Einsatz, sondern leisten auch bei der präzisen Analyse von Materialien gute Dienste. So geben die Diffraktometer Aufschluss über die Struktur von Proben diverser Art – in Industrie und Wissenschaft. Die Geräte arbeiten mit Hochspannung, dafür sorgen spezielle Kondensatoren.

„Stark vereinfacht gesagt nutzen wir die Röntgenstrahlung, um Materialproben zu untersuchen“, erläutert Alexander Plocher, Elektronikentwickler bei Bruker AXS. Je nach Gerät und Technologie ergeben sich dabei unterschiedliche Einsatzszenarien: So eignet sich die Röntgenfluoreszenz (XRF) für die Elementanalyse in Feststoffen, Pulvern oder Flüssigkeiten, während die Röntgendiffraktometrie (XRD) die Strukturen von Materialproben erkennbar macht. „Mit XRF-Geräten können Sie zum Beispiel einen Diamanten nicht von einem Stück Kohle unterscheiden, weil beide das Element Kohlenstoff enthalten“, so Alexander Plocher. „Mithilfe der Röntgendiffraktometrie hingegen lässt sich die stark unterschiedliche Kristall-Struktur eines Diamanten erkennen.“

Die XRD-Geräte von Bruker AXS kommen sowohl in der industriellen Qualitätskontrolle (z.B. in Zementwerken oder der Pharmazie) als auch in der Grundlagenforschung – unter anderem in der Materialforschung, der Kristallographie oder der (Bio-)Chemie – zum Einsatz. In der D8-Serie von Bruker AXS findet sich für jedes Einsatzszenario das richtige Röntgendiffraktometer – zum Beispiel eignet sich das D8 Endeavor ausschließlich für Pulveranwendungen, während das D8 Discover als Mehrzweck-Gerät alles von polykristallinen Materialien bis hin zu epitaktischen mehrschichtigen Dünnschichten untersuchen kann. Nicht zuletzt hat Bruker AXS mit dem D8 Advance ein erweiterbares modulares System im Sortiment, das sich an die jeweilige Anwendung anpassen lässt.

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Allen Geräten ist eines gemeinsam: In ihnen sind Hochspannungs-Folienkondensatoren des Husumer Herstellers FTCAP verbaut. „Wir setzen die Kondensatoren in unseren Hochspannungskaskaden ein, um eine sehr konstante und zuverlässig reproduzierbare Hochspannung zwischen 20 und 60 kV für unsere Röntgenröhren zu erzeugen“, so Alexander Plocher. „Von diesem Vorgang hängt die Qualität unserer analytischen Messergebnisse ab.“ 

FTCAP ist einer der wenigen Hersteller von Kondensatoren für Spannungen bis zu 120 kV DC. Im Sortiment finden sich zahlreiche Ausführungen mit verschiedenen Gehäuseformen und Anschluss-Terminals, darunter auch radiale Bauformen mit Draht- und Lötlaschen. 

Aufgrund der guten Erfahrung vertraut man bei Bruker AXS auch bei der Konzeption von neuen Produkten auf Kondensatoren von FTCAP: So haben die Husumer Experten eine maßgeschneiderte Kondensatorenbank entwickelt, die bei Bruker AXS in einem laufenden Entwicklungsprojekt zum Einsatz kommen wird. 

AUTOR:

Jens Heitmann
Account Manager/Marketing Manager
FTCAP GmbH, Husum

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