FachbeitragNeue Techniken in der Reproduktionsmedizin
Ein Großteil der Fälle von ungewollter Kinderlosigkeit ist auf männliche Sterilität zurückzuführen. Mit der vor vier Jahren entwickelten Technik der Intrazytoplasmatischen Morphologisch Selektierte Spermieninjektion (IMSI) werden bei diesen Indikationen sehr gute klinische Ergebnisse und deutlich höhere Erfolgsraten erzielt als mit konventioneller In-vitro-Fertilisation. Aufgrund der durch empirische Studien gezeigten signifikanten Korrelation zwischen abnormer Spermienmorphologie und DNA-Schädigungen können mit Hilfe hochauflösender optischer Systeme die morphologisch und funktionell besten Spermien gezielt ausgewählt und injiziert werden. Durch Kombination mit einem funktionellen Test der Eizelle können die Erfolgschancen auf eine Schwangerschaft weiter optimiert werden.
Bild 6: Das Team des Instituts für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie, Dr. Zech GmbH in Bregenz (v.l.): Dipl.-Biol.Delf Schwerda, MTAAnnerose Zech, Mag. Anton Neyer, Bio ENG Pierre Vanderzalmen, Dipl.-Biol. Magnus Bach, Mag. Astrid Stecher, Prof. Dr. med. Herbert Zech, Dr. Martin Zintz.

