Neue Einblicke in die Evolution von EnzymenKleiner Aufwand, große Wirkung
Pflanzen, Pilze und Bakterien bieten ein fast unerschöpfliches Reservoir an biologisch aktiven Substanzen. Wie es der Natur gelingt, diese herzustellen, hat nun ein Forscherteam der Universität Regensburg beleuchtet.
Nur zwei kleine Veränderungen (gelbe Sterne) im Zugangskanal zum aktiven Zentrum der Anthranilat-Synthase bewirken, dass das Enzym nicht nur Ammoniak (oben rechts, blau), sondern auch Wasser (oben rechts, rot) für seine Reaktion nutzen kann. Das bifunktionale Enzym bildet dadurch neben Anthranilat (unten, blau) auch Isochorismat (unten, rot). Bild: Maximilian Plach.

