Multiple SkleroseErnährung kann Verlauf beeinflussen
Fettsäuren in der Nahrung haben einen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf von autoimmun chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose.
Fettsäuren aus der Nahrung (LA und PA; links im Bild) können mit Hilfe von Darmbakterien (Mikrobiom) Entzündungsreaktionen in Gehirn und Rückenmark (rechte Bildhälfte) beeinflussen. Langkettige Fettsäuren wie das Laurat (LA im Bild) fördern die Entzündungszellen (Th17) in der Darmwand (lamina propria im Bild links). Im Gegensatz hierzu aktivieren kurzkettige Fettsäuren wie das Propionat (PA im Bild) die regulatorischen Immunelemente (Treg im Bild), die eine Entzündungsreaktion hemmen und damit den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können. (© Ralf Linker)

