Parkinson-KrankheitBetroffene haben ungewöhnliche Eisenwerte im Gehirn
Eisen kommt im menschlichen Körper natürlicherweise vor. Bei Menschen mit Parkinson verteilt es sich jedoch auf ungewöhnliche Weise im Gehirn. Dies zeigt eine Studie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), die im Fachjournal „Brain“ erschienen ist.
DZNE-Forscher haben in den Gehirnen von Menschen mit Parkinson ungewöhnliche Eisenwerte festgestellt. In einigen Hirnbereichen war der Eisengehalt überhöht, in anderen relativ niedrig. So war beispielsweise in der „Substantia nigra“ - einer wichtigen Hirnregion für die Bewegungskontrolle - die Eisenkonzentration ungewöhnlich hoch. Dies lässt sich an diesen Hirnscans erkennen: Sie zeigen die Substantia nigra bei einem gesunden Studienteilnehmer und einem Parkinson-Betroffenen. Ein starkes QSM-Signal (rot und gelb) weist auf hohe Eisenwerte hin. (Bild: DZNE / Julio Acosta-Cabronero)

