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Artikel und Hintergründe zum Thema

Vom Labor in die Produktion

Barbara Schick,

Forschungstechnikum für Katalysatorentwicklung und Feststoffverfahrenstechnik

In Ludwigshafen hat das Unternehmen BASF sein neues Katalysator- und Feststofftechnikum in Betrieb genommen. Mit diesem Forschungstechnikum sollen Chemiekatalysatoren im Pilotmaßstab herstellgestellt werden können. Zudem werden dort neue Verfahren und Prozesse für die Verarbeitung und Herstellung von Feststoffen entwickelt. "Unser neues Katalysator- und Feststofftechnikum bietet uns die Möglichkeit, durch eine hochmoderne Verfahrensforschung innovative Katalysatoren und Prozesstechnologien fokussierter und schneller zu entwickeln, die unsere Kunden und wir dringend für die grüne Transformation benötigen", sagt Dr. Helmut Winterling, Leiter der globalen Forschung bei BASF. "Es ist zudem eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Forschung und Entwicklung am Standort Ludwigshafen."
In Ludwigshafen hat das Unternehmen BASF sein neues Katalysator- und Feststofftechnikum in Betrieb genommen. © BASF SE

Katalysatoren spielen eine zentrale Rolle in der industriellen Chemie. Bei mehr als 80 Prozent aller chemischen Produkte kommen bei deren Herstellung Katalysatoren zum Einsatz. Katalysatoren reduzieren den Energiebedarf und die Menge unerwünschter Nebenprodukte und damit auch den Rohstoffbedarf sowie den CO2-Fußabdruck von Produkten. BASF entwickelt Katalysatoren und Prozesstechnologien zum einen für Kunden weltweit, setzt diese aber auch in den eigenen Produktionsanlagen ein.

BASF wird in dem neuen Technikum innovative Verfahrenstechnologien und Katalyseverfahren entwickeln und optimieren. "Die technischen Optionen des neuen Technikums stärken nicht nur unsere Innovationskraft, sondern verbessern auch unsere Wettbewerbsfähigkeit im globalen Marktumfeld", sagt Dr. Detlef Ruff, Senior Vice President Process Catalysts bei BASF. "Der Neubau bietet uns optimale Bedingungen, um im Labor entwickelte Katalysatoren zügig in den Produktionsmaßstab zu übertragen und unseren Kunden in Zukunft größere Mengen qualitativ hochwertiger Muster neuer Katalysatoren zu liefern. Wir reagieren damit flexibler auf Marktanforderungen und können innovative Technologielösungen schneller anbieten – ein entscheidender Faktor, um neue Produkte erfolgreich in den Markt einzuführen."

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BASF hat das Technikum innerhalb von drei Jahren als Ersatz für ein altes Forschungsgebäude errichtet. Das Technikum wurde im Dezember 2024 eingeweiht und hat seinen Betrieb im Februar 2025 aufgenommen. Der Neubau verfügt über hochmoderne Sicherheitseinrichtungen, zusätzlich wurde er mit zahlreichen neuen Technologien für die Forschung- und Entwicklungsaktivitäten ausgestattet. Insgesamt hat das Unternehmen einen hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in das neue Forschungstechnikum für Katalysatorentwicklung und Feststoffverfahrenstechnik investiert.

Quelle: BASF

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