Mikro-Säulen

Green GPC/SEC

(Semi-)Mikro-GPC/SEC hat den entscheidenden Vorteil, dass bei gleicher Auflösung Messungen mit einem 60 % geringeren Lösungsmittelverbrauch durchgeführt werden können. Nachteil: Mikro-Säulen benötigen optimierte Hardware mit kurzen Wegen, kleinen Detektorzellen und optimierten Kapillaren.

Vergleich eines Polystyrol-ReadyCal‘s (vier Molmassen mit Oligomerauflösung) gemessen auf einer analytischen und einer Mikro-Säule (SDV 1000 Å). Zum besseren Vergleich wurde der Elutionsvolumenbereich bei der Mikro-Säule aufgezoomt.

Nun steht erstmals geeignete Geräte-Hardware zur Verfügung, die es erlaubt, alle Vorteile der PSS Mikro-Säulen zu nutzen. Wie immer hat das Unternehmen bei der Entwicklung der neuen Säulentypen auf die für die Anwender entscheidenden Kriterien geachtet: Ziel war die Entwicklung robuster Mikro-Säulen, die die gleiche Auflösung und Oberfläche bieten wie korrespondierende analytische Säulen. Partikelgröße und Porengrößenverteilung wurden dabei so optimiert, dass diese Materialien ideal für die entsprechende Mikro-Säule sind und ein Applikationstransfer von der analytischen Säule einfach durchzuführen ist.

Der aktuelle Entwicklungsstand ist dabei wie folgt:

  • Es stehen fast alle Säulenmaterialien zur Verfügung, so dass bei existierenden Applikationen auf PSS Säulen ein einfacher Wechsel möglich ist.
  • Es stehen sowohl Einzelporositäts-Säulen und Kombinationen als auch Linear-Säulen zur Verfügung.
  • Die Säulenmaterialien wurden ausschließlich bezüglich ihrer Performance optimiert; die Oberfläche (und damit die „Chemie“) wurde beibehalten.
  • Die Analyse von Proben mit einer Molmasse bis zu 2000000 Da ist unter den Semi-Mikro-Bedingungen ohne Scherabbau möglich.
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Mit den Mikro-Säulen werden Bodenzahlen über 80000 Böden/m erreicht; die Auflösung ist vergleichbar mit der analytischer Säulen.

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