
Nukleinsäuresequenzierung aus Wasserproben (www.labo.de)
Studie zu Viren im Abwasser
Umfassende Metagenom-Sequenzierungen des Berliner Abwassers über 17 Monate zeigen, dass man so die Ausbreitung von Krankheitserregern überwachen und Ausbrüche vorhersagen kann. Das Forschungsteam fand in dieser Studie zudem Hinweise auf zahlreiche neuartige Viren.

Selbstlernende Algorithmen in der Genomforschung nutzen
Der Zebrafisch ist ein wichtiger Modellorganismus – etwa um Erbkrankheiten zu untersuchen. Ein Team um Uwe Ohler berichtet in aktuellen Publikationen von Hochdurchsatz-Experimenten und KI-Methoden, mit denen eine detaillierte Karte des Zebrafisch-Genoms gelang.

Auswirkungen von Antibiotika auf die Darmflora (www.labo.de)
Regeneration im Verdauungstrakt untersucht
Im menschlichen Darm tummeln sich Milliarden nützlicher Bakterien. Eine Therapie mit Antibiotika zerstört oft die meisten von ihnen. Ob und wie sich die Darmflora anschließend erholt, hat ein internationales Forschungsteam untersucht.

Chorea Huntington-Forschung (www.labo.de)
Proteinfasern geben Hinweis auf künftige Huntington-Erkrankung
Die Ablagerungen, die bei der unheilbaren Krankheit Chorea Huntington im Gehirn der Patienten entstehen, wachsen aus kurzen Proteinfasern, wie ein Berliner Forschungsteam herausfand. Die Wissenschaftler sehen in dieser Entdeckung Potenzial für Forschung und Diagnostik.

Neuer Mechanismus entdeckt (www.labo.de)
Verirrte Proteine lösen Erbkrankheiten aus
Eine kleine Änderung in sehr flexiblen Abschnitten einiger Proteine reicht mitunter, um seltene Krankheiten wie das Glut1-Defizit-Syndrom hervorzurufen. Andere Erbkrankheiten könnten auf den gleichen Ursprung zurückgehen, worauf eine Studie hinweist.

Neurowissenschaften (www.labo.de)
Ringförmige RNA für Gehirnfunktion wichtig
Wissenschaftliche Untersuchungen haben erstmals gezeigt, dass ringförmige RNA Hirnfunktionen beeinflussen kann. Wenn ein RNA-Molekül namens Cdr1as aus dem Erbgut von Mäusen gelöscht wird, versagt der Reizfilter in ihrem Gehirn – ähnlich wie bei Patienten, die psychiatrische Leiden haben.

Chemotherapie - ja oder nein? (www.labo.de)
Biomarker zeigen Aggressivität des Tumors an
Patienten, die an Dickdarmkrebs im frühen Stadium leiden, könnten in Zukunft von spezifischen Gentests profitieren, die ihre Prognose vorhersagen und dabei helfen, die richtige Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie zu treffen.

Genom-Editierung (www.labo.de)
Effiziente CRISPR-Experimente in Mauszellen
Die neue Software „CrispRGold“ erleichtert Forschern die Arbeit mit dem CRISPR-Cas9-System, denn sie findet exakt diejenigen RNA-Sequenzen, die besonders effektiv und präzise sind.

Auf Mutationen ausgerichtete T-Zellen gehen gegen Tumoren vor
Ein internationales Forscherteam mit Wissenschaftlern des MDC, der Charité, des BIG, der Humboldt-Uni und der Uni von Chicago hat Zellen des Immunsystems so verändert, dass sie Tumorzellen erkennen und gezielt bekämpfen.

Neuer Wirkstoffkandidat unterbricht... (www.labo.de)
Wie Krebsstammzellen umprogrammiert werden
Eine Signalkette aggressiver Krebszellen lässt sich durch einen neuen Wirkstoffkandidaten unterbrechen. Die durch Screenings an den Berliner Forschungsinstituten MDC und FMP entdeckte Substanz unterbindet die Aktivierung bestimmter Zielgene.

Dem Ribosom bei der Arbeit zuschauen (www.labo.de)
Aus Sequenzierdaten die relevanten Informationen herausfiltern
Ein statistisches Verfahren könnte dabei helfen, die Funktion von bisher unbekannten Genen aufzuklären. ForscherInnen um Uwe Ohler vom BIMSB am MDC haben eine Filtermethode aus der Sprachsignalverarbeitung adaptiert und getestet.

Neue Erkenntnisse zur Differenzierung und malignen Entartung
Das B-Zell-Lymphom gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des lymphatischen Systems. Eine wichtige Rolle bei der Lymphomentstehung spielt die so genannte Keimzentrumsreaktion.

Enzym hebelt Zellschutzprogramm Seneszenz aus
Zellen haben zwei verschiedene Programme, die sie vor Krebs schützen. Eines davon ist die Seneszenz (lat.: senex für Greis). Sie versetzt Krebszellen in eine Art Dauerschlaf und verhindert, dass sie sich weiter teilen und ungehemmt wachsen.

Helmholtz International Fellow Award (www.labo.de)
Britische Zellbiologin Prof. Amanda Fisher wurde geehrt
Die Zellbiologin Prof. Amanda Gay Fisher vom Imperial College London ist mit dem Helmholtz International Fellow Award geehrt worden. Sie ist eine von sieben herausragenden Forscherinnen und Forschern aus dem Ausland, die den Preis erhalten haben.
Breite Wahrnehmung sorgt für unterschiedliche Aktivität von Nervenzellen
Manche Nervenzellen sind aktiver als andere, auch wenn sie direkt nebeneinander liegen und sich im Aufbau nicht unterscheiden. Dr. Jean-Sébastien Jouhanneau und Dr. James Poulet vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin Buch haben den Grund für dieses Phänomen entdeckt.

Curt Meyer-Gedächtnispreis (www.labo.de)
Haupttreiber für bösartigsten Brustkrebs identifiziert
Die australische Krebsforscherin Dr. Jane Holland vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch ist am Abend des 10. Dezember 2014 mit dem Curt Meyer-Gedächtnispreis ausgezeichnet worden.

Millionenförderung vom ERC
Zwei Forscher vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch erhalten vom Europäischen Forschungsrat (engl. Abkürzung ERC) in Straßburg eine Förderung von über 3 Mio. Euro.

Stammzellenforschung (www.labo.de)
Forscher identifizieren „nahezu ursprüngliche menschliche Stammzellen“
Auf der Suche nach der ursprünglichen, "naiven" humanen embryonale Stammzelle (hES), die sich in einem so frühen Entwicklungsstadium befindet, dass sich aus ihr noch alle Zellen und Gewebe des Körpers entwickeln können, sind Forscher vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und der Universität Bath (England) offenbar fündig geworden.
Lymphdrüsenkrebs (www.labo.de)
Forscher identifizieren Immunzellen als Wachstumsbeschleuniger
Statt den Körper im Kampf gegen eine Krebserkrankung zu unterstützen, kann eine Gruppe von Immunzellen auch das Gegenteil bewirken und dazu beitragen, dass der Tumor weiter wächst und vor der Immunabwehr abgeschirmt wird. Das ist zum Beispiel der Fall bei Darm- und Magenkrebs, Brust- und Prostatakrebs.

Therapie mit humanen Muskelstammzellen (www.labo.de)
Wissenschaftler entwickeln neue Methode
Muskelstammzellen sind für die Reparatur von Muskelschäden unverzichtbar. Alle Versuche, Muskelstammzellen des Menschen therapeutisch zu nutzen, sind jedoch bisher fehlgeschlagen.

Schädigen auch Mikrogefäße im Gehirn
Schon seit einiger Zeit ist bekannt, dass bestimmte Antikörper des Immunsystems große Blutgefäße im Gehirn schädigen. Jetzt haben Wissenschaftler vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin an Nagern gezeigt, dass diese Antikörper auch die kleinen Blutgefäße in weiten Teilen des Gehirns angreifen und die Durchblutung vermindern.

