
Präkolumbianische Völker domestizierten... (www.labo.de)
Der Mythos vom unberührten Amazonaswald
Bäume, die von präkolumbianischen Völkern domestiziert wurden, spielen bis heute eine wichtige Rolle in den Wäldern des Amazonasbeckens. Die Vorstellung, dass die Regenwälder unberührt von menschlichem Einfluss waren, hat damit einen Dämpfer erhalten.

Extremer Wintersmog in China (www.labo.de)
Selbstverstärkender chemischer Mechanismus verantwortlich
In kalten Wintermonaten sind Peking und große Teile Chinas regelmäßig von anhaltendem Smog eingehüllt. Dieser Smog besteht aus feinen Aerosolpartikeln und bedroht die Gesundheit von etwa 400 Mio. Menschen.

Quantifizierung der chemischen Effekte von Luftschadstoffen auf die menschliche Gesundheit
Forscher entwickeln ein Modell, das die chemische Exposition-Wirkungsbeziehung zwischen Luftschadstoffen und reaktiven Sauerstoffverbindungen in der Oberflächenflüssigkeit der Atemwege liefert.

Die Effekte bakterieller Eiskeime (www.labo.de)
Bakterien fördern die Bildung von Eiskristallen
Der Gefrierpunkt von Wasser ist alles andere als eine eindeutige Sache. Kleine Tröpfchen aus reinstem Wasser etwa erstarren erst bei -37 °C zu Eis. Damit sich knapp unter 0 °C bereits Eiskristalle bilden, sind Kristallisationskeime nötig.

Wassergehalt biologischer Bodenkrusten messen (www.labo.de)
Mainzer Wissenschaftler entwickeln neuen Bodenfeuchtesensor
Biologische Bodenkrusten aus Flechten Algen und Moosen nehmen eine wichtige Rolle in Ökosystemen der Erde ein. Sie fixieren große Mengen Kohlendioxid und Stickstoff und geben gleichzeitig bedeutende Mengen des Treibhausgases Lachgas ab. Um ihre Fixierungs- und Freisetzungsprozesse im Detail untersuchen und verstehen zu können, sind Informationen zur Bodenfeuchtigkeit von entscheidender Bedeutung.

Flugzeugmission misst Luftqualität
Mit dem Flugzeug von Zypern auf die Malediven und zurück. Was nach einer Urlaubsreise klingt, ist für 65 Atmosphärenforscher aus ganz Deutschland anspruchsvolle Arbeit.

Neue Quelle entdeckt
Unscheinbare Lebewesen überraschen mit einer für das Klima wichtigen Eigenschaft: Flechten, Moose und Cyanobakterien geben große Mengen des Treibhausgases Lachgas (N2O) und geringe Mengen Methan (CH4) an die Atmosphäre ab.

Spurengase und Aerosolpartikel im Visier (www.labo.de)
Vulkanausbrüche bremsen Klimawandel - vorübergehend
Obwohl die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre kontinuierlich ansteigt, ist die globale mittlere Bodentemperatur seit der Jahrtausendwende weit weniger stark angestiegen als erwartet.

Chlormethan auf dem „Roten Planeten“ (www.labo.de)
Gibt es organisches Material auf dem Mars?
Ein deutsch-britisches Forscherteam um den Geowissenschaftler Prof. Dr. Frank Keppler von der Universität Heidelberg geht davon aus, dass die auf dem „Roten Planeten“ aufgefundene gasförmige chlororganische Verbindung – das Chlormethan – möglicherweise aus dem Boden des Mars‘ stammt und der darin enthaltene Kohlenstoff und Wasserstoff vermutlich durch einschlagendes Meteoritengestein geliefert wurde.

Stardust-Mission (www.labo.de)
Die interstellaren Staubpartikel sind sehr unterschiedlich
Zwischen den Sternen ist der Raum nicht leer, sondern angefüllt mit interstellarer Materie - Gas und Staubkörnchen. Doch Staub ist nicht gleich Staub: Ein internationales Team aus 33 Forschungseinrichtungen, hat nun festgestellt, dass die Struktur und chemische Zusammensetzung von interstellaren Partikeln, eine hohe Diversität besitzt.

Pflanzen als Methanquelle (www.labo.de)
In Pflanzen entsteht Methan aus Methionin
Für das Treibhausgas Methan gibt es in der Natur mehr Quellen, als der Wissenschaft lange Zeit bekannt war. Pflanzen sind eine davon. Wie ein deutsch-britisches Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz und der Universität Heidelberg nun herausgefunden haben, entsteht Methan in Pflanzen aus der Aminosäure Methionin, die alle Lebewesen für den Aufbau von Proteinen brauchen.

Gefährlicher Sauerstoff
Wie giftige und allergieauslösende Stoffe in unserer Luft entstehen, wird dank neuer Erkenntnisse von Forschern des Max-Planck-Instituts für Chemie und des Paul-Scherrer-Instituts in der Schweiz nun klarer: Die Wissenschaftler haben erstmals langlebige reaktive Sauerstoffzwischenformen auf der Oberfläche von Aerosol-Partikeln nachgewiesen. Die Sauerstoffformen überleben dort mehr als 100 Sekunden lang und reagieren in dieser Zeit mit anderen Luftschadstoffen wie Stickoxiden. Chemisch werden die Schwebteilchen dabei oxidiert und nitriert. Genau das macht Rußpartikel toxischer und erhöht das Potenzial von Pollen, Allergien auszulösen.

