Proteine lassen sich anhand ihres Streulichts empfindlich nachweisenDer Schatten einer Krankheit
Manche Krankheiten könnten sich künftig früher diagnostizieren und so auch besser therapieren lassen. Forscher des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen haben einen optischen Biodetektor entwickelt, der einzelne Proteine wie etwa charakteristische Eiweiße für manche Krebsart sichtbar macht.
Einzelne unmarkierte Proteine können Erlanger Forscher anhand des schwachen Schattens identifizieren, den die Biomoleküle erzeugen, wenn sie Licht streuen. Für ihren Biosensor nutzen die Wissenschaftler eine ausgesprochen empfindliche Methode, um Streulicht zu detektieren. Zudem haben sie einen Weg gefunden, das störende optische Rauschen des Hintergrundes gewissermaßen auszublenden. (Bild: MPI für die Physik des Lichts)

