LC-MS/MS für Forensik und ToxikologieFingerabdruck der Pestizidvergiftung
Der bioanalytische Nachweis von Vergiftungen mit phosphororganischen Substanzen ist sowohl forensisch und toxikologisch als auch diagnostisch von großer Relevanz.
Bild 1: Phosphororganische Pestizide. Die Biotransformation in der Leber durch Cytochrom P450 Enzyme (CYP) generiert aus Thiono-Pestiziden (Parathion-ethyl) ihre deutlich giftigeren Oxono-Verbindungen (Paraoxonethyl) oder oxidiert Abgangsgruppen (Demeton-S-methylsulfon). Die Phosphorylreste (dargestellt in blau und rot) binden sich beispielsweise an Tyrosinreste im Serumalbumin und thiolhaltige Abgangsgruppen (dargestellt in braun und grün) an freie Cysteinreste, die als Biomarker der Vergiftung dienen können. © Grafik: Prof. Dr. Harald John, Bundeswehr

