Polymere im Labor

Kunststoff versus Edelstahl

Die Entwicklung von Kunststoffen begann, als zu Beginn des 20. Jahrhunderts die verfügbaren Stähle nicht mehr den Anforderungen der Industrie genügten. Doch Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff.

Zwei-Wegehahn zum Freigeben bzw. Sperren des Durchflusses oder zum Ändern der Durchflussrichtung. Der Hahn besteht aus PVDF oder der Materialzusammensetzung LDPE/PP. PVDF bietet ausgezeichnete chemische Beständigkeit und ist lebensmittelecht. LDPE/PP ist für den industriellen Einsatz gedacht. © Reichelt Chemietechnik

Kunststoffe eignen sich besser als Stahl für stark korrosive Medien, wie Chlorwasserstoff oder Salzsäure bei +180 °C. Als bekannter Vertreter eines "universell beständigen" Kunststoffs gilt das Polytetrafluorethylen (PTFE) – lediglich elementares Fluor und geschmolzene Alkalimetalle können dieses Polymer angreifen.

Thermoplaste, Elastomere und Duroplaste – die drei Hauptgruppen beschreiben strukturell unterschiedliche Polymere. Im Online-Artikel "Kunststoff vs. Edelstahl – Was eignet sich besser zum Leiten von Chemikalien?" informiert Reichelt Chemietechnik darüber, welche unterschiedlichen Arten von Kunststoffen verfügbar sind und welche Vor- und Nachteile bekannt sind.

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