Laborgeräte

Neues Mikrowellen-Reaktionssystem

Die Forderung der Anwender, eine sehr schnelle Heiz- und Kühlrate, leistungsstarke Rührung und dann auch noch die höchste Mikrowellendichte in der Probe zu erreichen, war bei klassischen Reaktoren einfach nicht möglich. Eine neue Synthesetechnik mit dem Namen „synthWAVE“ bietet jetzt Spezifikationen, die laut Pressemitteilung von keinem anderen Mikrowellen-Reaktionssystem erreicht werden.

Der 1-l-Hochdruck-Reaktor heizt von innen und schont somit den Spezial-Edelstahldruckmantel. Die schnellen Heizraten werden durch ein Industriemagnetron mit 1500 W Leistungsabgabe erreicht. Die Mikrowellen und die schnelle Heizung und Kühlung gewährleisten sehr kurze Programmzyklen und somit kurze effiziente Versuchsdurchführungen. Bei Synthesen bedeutet diese Schnelligkeit die bestmögliche Reduzierung von unerwünschten Nebenreaktionen. Durch das rasche Erreichen der Solltemperatur können die Reaktionen am Optimum „eingefroren“ werden. Die dadurch erzielte hohe und selektive Ausbeute gewährleistet einen wesentlich geringeren Arbeitsaufwand für weitere Präparationsschritte wie Reinigung und Aufarbeitung.

Das Synthesesystem bietet zudem einen hohen Automatisierungsgrad mit optimaler Reaktionsverfolgung und Parameterregelung. Der Aufbau ermöglicht extreme Spezifikationen von 200 bar und Temperaturen bis über 320 °C. Neben großen Ansätzen bis 800 ml können im gleichen Gerät auch multiple Ansätze bis hin zur kombinatorischen Chemie durchgeführt werden. Der massive Edelstahlmantel ist komplett mit PTFE ausgekleidet und wird vom Hersteller mit 500 bar Prüfdruck getestet. Während des Arbeitsablaufs werden permanent alle Parameter wie Druck und Temperatur aufgezeichnet, graphisch dargestellt und kontrolliert. Die Sicherheit in Bezug auf exotherme Reaktionen ist ebenfalls deutlich größer als bei klassischen Reaktoren, da die Mikrowellen die Probe direkt beheizen und der Druckmantel eine effektive Kühlung gewährleistet.

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