Anwenderfreundliches Spinning Drop Tensiometer

Emulsionen und Tenside präzise testen

Krüss zeigt auf der ACHEMA erstmalig das Spinning Drop Tensiometer SDT. Es misst Grenz- und Oberflächenspannungen in einem Messbereich von 10-6...80 mN/m. Es ist damit ideal für die Qualitätssicherung und Entwicklung von Emulsionen und Tensiden geeignet.

Neues Spinning Drop Tensiometer SDT für Grenzflächenanalysen zur Entstehung und zum Verhalten von Emulsionen und Mikroemulsionen.

Das SDT zeichnet sich neben dem weiten Messbereich durch geringe Probenmengen und einfachste Handhabung bei der Probenvorbereitung aus. Die exakte Erfassung auch geringer Grenzflächenspannungen macht das SDT außerdem zum Spezialinstrument für das Grenzflächenverhalten bei Milli- und Mikroemulsionen, etwa für die tertiäre Erdölförderung oder die Pharmazie.

Exakte Rotation und Bildauswertung
Bei der Spinning-Drop-Methode erfolgt die Messung der Grenz- oder Oberflächenspannung durch die Videobildanalyse eines Tropfens bzw. einer Blase, die sich in einer umgebenden Flüssigkeit in einer rotierenden Kapillare befindet. Maßgeblich für die Präzision sind bei der Spinning-Drop-Methode die Genauigkeit der Videoanalyse und der Drehgeschwindigkeit. Beim SDT gehören daher eine hochauflösende USB3-Kamera und ein exakt angesteuerter Präzisionsmotor mit hoher Geschwindigkeitskonstanz zu den wichtigsten Komponenten.

Neben der Standardmethode nach Vonnegut umfasst das Methodenspektrum auch eine präzise Auswertung der Tropfenkontur nach Young-Laplace. Mit dieser Methode reduziert sich die für hohe Grenz- und Oberflächenspannungen erforderliche Drehzahl. So misst das Instrument nicht nur geringste Grenzflächenspannungen, sondern – bei einer Drehzahl von bis zu 15000 min–1 – auch die Oberflächenspannung wässriger Lösungen mühelos.

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Kameraposition und Neigung werden motorisch gesteuert, wobei zum Schutz der Kamera eine spezielle Aussparung für deren Parkposition eingerichtet ist.

Innovationen für schnelle Probenvorbereitung
Das SDT zeigt sich besonders einfach in der Handhabung bei der Probenvorbereitung. Das mit zwei Patentanmeldungen verbundene Konzept zum Füllen der Kapillare verkürzt die sonst häufig umständliche Präparation einer Spinning-Drop-Messung erheblich. Auch das übliche regelmäßige Austauschen eines Septums entfällt. Die Kapillare wird dabei zunächst im ausgebauten Zustand mit der umgebenden Flüssigkeit befüllt. Die speziell geformte Verschlusskappe dient zugleich als Träger für die Tropfenflüssigkeit, die so im Zuge des Verschließens in die Kapillare gelangt. Mit einem Handgriff wird dann die Kapillare in deren Halterung eingeklickt.

Leistungsfähige, flexible Temperierung
Ermöglicht wird der zügige Kapillarwechsel nicht zuletzt durch den Verzicht auf Flüssigtemperierung, was außerdem einen zusätzlichen Thermostat einspart. Die integrierte elektrische Heizung regelt die Zieltemperatur schnell und genau ein und zeichnet sich durch hohe Temperaturkonstanz aus. Für Analysen unterhalb der Raumtemperatur kann darüber hinaus ein Kryostat angeschlossen werden.

Ein Infrarotsensor misst die Temperatur kontaktlos und gibt die thermischen Verhältnisse direkt am Ort der Messung wieder.

Die Messung mit dem Spinning Drop Tensiometer SDT erfolgt vollständig softwaregesteuert mit Hilfe vorbereiteter einfach variierbarer Messprozeduren. Die Software Advance ordnet automatisch jedem Messwert das dazugehörige Tropfenbild zu und präsentiert es im Videofenster. Aufwändiges Speichern, Laden und Verwalten von Bilddateien entfällt.

Auf der ACHEMA am Messestand F77 in Halle 4.1 führt Krüss interessierten Besuchern das Spinning Drop Tensiometer SDT vor.

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