Modellexperimente mit kolloiden KristallenÜberraschendes Phänomen bei der Kristallbildung
Winzig kleine, in Wasser verteilte Plastikkügelchen ordnen sich schneller in einer Kristallstruktur an, wenn sie von leicht unterschiedlicher Größe sind, als gleich große Kugeln.
Drei 1 bis 2 mm große Kristallite während des Wachstums: Unter dem Polarisationsmikroskop offenbart sich die ganze Schönheit dieser Objekte, während die weniger gut geordnete Schmelze dunkel bleibt. Je nach Orientierung der Kriställchen schimmern sie in anderen phantastischen Farben. Bei näherem Hinsehen sind auch die feinen Unterschiede im Kristallbau und die leicht fransige Oberfläche zu erkennen - beides typisch für eine geringe Oberflächenspannung. (Foto/©: KOMET336, Institut für Physik, JGU)

