Modellexperimente mit kolloiden KristallenÜberraschendes Phänomen bei der Kristallbildung
Winzig kleine, in Wasser verteilte Plastikkügelchen ordnen sich schneller in einer Kristallstruktur an, wenn sie von leicht unterschiedlicher Größe sind, als gleich große Kugeln.
Typische kolloidale Suspensionen unterschiedlicher Konzentration: Die Proben bestehen aus 68 ±3 nm großen, negativ geladenen Kügelchen aus Polystyrol. Die Konzentration nimmt von links nach rechts zu. Aus der fast klaren Flüssigkeit wird zunächst eine rosa schimmernde, milchige Flüssigkeit und dann ein Festkörper mit vielen kleinen Kristallen. Die rote Färbung zeigt, dass der mittlere Abstand zwischen zwei Kügelchen etwa so groß ist wie eine Wellenlänge roten Lichts (610 nm). (Foto/©: KOMET336, Institut für Physik, JGU)

