DNA-Trennung im MikrofluidikchipDNA-Trennung im Mikrofluidikchip
Gel-freie Trennung von DNA nach Länge und Konformation
Dr. Jan Regtmeier*)
- Experimentelle Biophysik & Angewandte Nanowissenschaften, Fakultät für Physik, Universität Bielefeld, Universitätsstr. 25, 33615 Bielefeld.
Bild 3: Layout des Mikrofluidikchips. Die eingenommene Grundfläche beträgt 12 x 8 mm2. Der grau schattierte Bereich zeigt den mikrostrukturierten Bereich an in 180 Pfostenreihen (Pfosten 7 x 2 µm2; Abstand zwischen den Pfosten 2 µm, Periodizität der Reihen 19 µm, Kanalhöhe 6 µm). Im mittleren Bild ist eine Fluoreszenzaufnahme im Bereich des Pfostenarrays gezeigt (da die Pfosten nicht fluoreszieren, sind diese kaum zu erkennen). Die gelb/grünlichen Halbkreise bzw. X-förmigen Strukturen sind einzelne, respektive zwei DNA-Moleküle (164 kbp), die zwischen zwei Pfosten gefangen sind. Die angelegte Wechselspannung (AC) beträgt 300 V bei 60 Hz. Rechts ist die numerische Simulation des dielektrophoretischen Potentials (farbkodiert) und die Richtung der dielektrophoretischen Kraft gezeigt (Pfeile). Die weißen Flächen repräsentieren die nicht-leitenden Pfosten.

