Zeitaufgelöste Röntgen-MikrotomographieWie Flüssigkeiten in schwammartige Strukturen eindringen
Vom Tafelwischen in der Schule kennt man es: Wasser benetzt einen Schwamm und wird von diesem aufgesogen. Dabei verdrängt das eindringende Wasser die in dem Schwamm befindliche Luft nahezu vollständig.
Dünne Schnitte durch mikrotomographischer Aufnahmen, wie Wasser (schwarz) von unten in eine ölgefüllte Glaskugelpackung (nicht gezeigt) eindringt. Links: Zu einem frühen Zeitpunkt fließt das eindringende Wasser nur entlang der größten Poren, es bildet sich eine verzweigte Wasser- und eine zusammenhängende Ölstruktur (gelb). Rechts: Zu einem späteren Zeitpunkt ist die zusammenhängende Ölstruktur (gelb) schon stark verkleinert und es haben sich isolierte Ölbereiche (blau) gebildet, die durch das Wasser nicht mehr verdrängt werden können. Die Bildbreite entspricht 8 mm. (© MPIDS / UdS)

