Microscopy Today 2016 Innovation Award

Auszeichnung für Digital LightSheet-Lösung von Leica Microsystems

Das Lichtblattmikroskop von Leica Microsystems, Leica TCS SP8 DLS - Digital LightSheet, wurde in Columbus, Ohio, mit dem Microscopy Today 2016 Innovation Award ausgezeichnet. Das System integriert Lichtblatttechnologie in die Konfokal-Plattform Leica TCS SP8, so dass Wissenschaftler während eines Experiments Konfokal- und Lichtblattmikroskopie miteinander kombinieren können.

Mehrfach gefärbtes Auge eines Zebrafischembryos. Das Bild wurde aufgenommen mit einem Leica TCS SP8 DLS. Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Basile Gurchenkov, Imaging-Zentrum am IGBMC, Illkirch-Graffenstaden, Frankreich.

Lichtblattmikroskopie schont die Probe und ermöglicht so, Zellen oder Organismen länger zu beobachten. Damit eignet sich diese Technik besonders gut für Langzeitaufnahmen mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung von empfindlichen Proben, wie zum Beispiel Embryonen oder 3D-Zellkulturen. Forscher können ihre Proben im Konfokalmodus photomanipulieren und die darauf folgende Langzeitbeobachtung mit schonender Lichtblattmikroskopie durchführen. Das Leica TCS SP8 DLS ist eine von zehn Innovationen, die Microscopy Today, das Journal der Microscopy Society of America, jährlich für ihre große Bedeutung und ihren Nutzen für die Mikroskopie-Branche auszeichnet.

„Es ist eine Ehre, den Microscopy Today 2016 Innovation Award für unsere Digital LightSheet Lösung zu erhalten", sagt Markus Lusser, Präsident von Leica Microsystems. „Die Auszeichnung ist eine weitere Bestätigung dafür, wie sehr Forscher von der Kombination von Lichtblatt- und Konfokalmikroskopie in einem System profitieren: Es bietet ihnen enorme Flexibilität für unterschiedlichste Versuchsanordnungen. Wissenschaftler loben insbesondere die Bildqualität und die hohe Aufnahmegeschwindigkeit des Lichtblattmoduls am Konfokalgerät. Ich bin sehr stolz darauf, dass wir viele Wissenschaftler mit der herausragenden Leistung eines Lichtblattmoduls am Konfokalmikroskop bei Langzeitaufnahmen in Erstaunen versetzen konnten."

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In der Lichtblattmikroskopie wird die Probe immer nur in einer einzigen Ebene beleuchtet und aufgenommen. Die Methode reduziert so phototoxische Effekte und schont die Probe. Indem die Probe entlang des Lichtblatts bewegt und aufgenommen wird, können dreidimensionale Strukturen dargestellt werden. Eine Hochgeschwindigkeitskamera ermöglicht die Aufnahme von zellulären Prozessen. Da Lichtblattmikroskopie die Proben schont, können Zellen länger beobachtet werden. Die Produktivität des Systems lässt sich noch steigern, wenn mehrere Proben in Multipositionsexperimenten gleichzeitig aufgenommen werden können.

Das Lichtblattmodul erweitert als voll integrierte Komponente des Leica TCS SP8 die Aufnahmeoptionen der Konfokalplattform. Jedes inverse Leica TCS SP8 kann entsprechend der Anforderungen der Anwender zu einem Lichtblattmikroskop aufgerüstet und um zusätzliche Funktionen wie STED Super-Resolution, Multiphotonenmikroskopie, modernsten Laser oder quantitative Bildgebung erweitert werden.

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