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Air Liquide: 250.000ste Gasflasche in Krefelder Restgasverwertung sicher verwertet

Rein äußerlich war sie wirklich kein "Schmuckstück" mehr: Die 250.000ste Gasflasche wurde in diesen Tagen in der Krefelder Restgasverwertung der Air Liquide sicher verwertet. Der Restinhalt Ammoniak in der 79-Liter-Flasche wurde fachgerecht entnommen und weiterverarbeitet zu einem Bestandteil für Düngemittel, die "Jubiläums-Gasflasche" selbst trat den Weg in die Schrottpresse an. Seit 1993 bietet das Team der Restgasverwertung einen europaweit einmaligen Komplettservice für Sicherung, Transport und Verwertung bzw. Entsorgung von Druckgasbehältern mit giftigem, korrosivem oder brennbarem Restinhalt oder von beschädigten, nicht mehr transportfähigen Flaschen an. Kunden, die Gasflaschen auf Mietbasis von Air Liquide einsetzen, können diese im einwandfreien Zustand einfach kostenfrei zurückgeben. Air Liquide veranlasst dann die fachgerechte Entsorgung. Alle anderen Gasbehälter, die z. B. bei Bauarbeiten gefunden werden, müssen samt Inhalt gesetzeskonform und sicher vom Besitzer entsorgt werden. "Unsere Kunden kommen aus ganz Europa, die viertelmillionste Gasflasche beispielsweise aus Belgien", erläutert Christian Schedel, Leiter der Restgasverwertung. Mit seinem Team aus elf Mitarbeitern behandelt er rund 16.000 Gasflaschen pro Jahr. Ist die Gasflasche defekt oder ihr Inhalt nicht mehr erkennbar, so stehen die speziell ausgebildeten Air Liquide-Mitarbeiter sowie Bergungsgefäße in verschiedenen Größen bereit. Vor Ort muss zunächst der Behälterinhalt festgestellt werden. Dabei helfen den Spezialisten sowohl ihre Erfahrung - aus der Art der Anschlüsse, Ventile oder durch Farbreste lässt sich auf den Inhalt schließen - als auch technische Verfahren wie das Wiedersichtbarmachen korrodierter Schriftzüge durch Feilen und Ätzen oder ein mobiles, robustes FTIR-Spektrometer mit Spezialmesszellen und einer umfangreichen Datenbank von Vergleichsspektren. Die Restgasverwertung im Spezialgasewerk Krefeld-Gellep ist als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert. Mit diesem Komplettservice hilft Air Liquide den Besitzern von Gasflaschen bei der Nachweisführung über den Verbleib und leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz ¿ immerhin werden rund 85 % der Flaschen bzw. ihrer Inhalte wiederverwertet. "Die Restgasverwertung fügt sich hervorragend in unser strategisches Konzernprogramm ALMA ein. Ziel dieses Programms ist es, Air Liquide als anerkannten Branchenführer zu positionieren. Neben der verstärkten Ausrichtung auf Wachstumsmärkte wie Schwellenländer, Energie oder Umweltschutz umfasst ALMA auch Effizienzziele, um die nachhaltige Entwicklung des Konzerns weiter voranzutreiben", so Markus Sieverding, Vice-President North Europe. Air Liquide ist Marktführer für Gase und Service in Deutschland. Mit 4.000 Mitarbeitern erzielte die Air Liquide-Unternehmensgruppe im Jahr 2008 in Deutschland einen Umsatz von ca. 2 Mrd. Euro.

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