Zusätzliches F&E-Gebäude

BASF erweitert Innovation Campus Asien-Pazifik

BASF hat am 28. Juli 2014 den Grundstein für die zweite Bauphase ihres Innovation Campus Asien-Pazifik am Standort Schanghai-Pudong, China, gelegt. Der Ausbau für 90 Mio. Euro umfasst ein zusätzliches regionales Gebäude für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Zusatzeinrichtungen und wird Ende 2015 fertiggestellt sein.

BASF hat am 28. Juli 2014 den Grundstein für die zweite Bauphase ihres Innovation Campus Asien-Pazifik am Standort Schanghai-Pudong, China, gelegt. Der Ausbau umfasst ein zusätzliches regionales Gebäude für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Zusatzeinrichtungen und wird Ende 2015 fertiggestellt sein. Durch den Ausbau werden die regionalen Forschungskapazitäten der BASF weiter gestärkt. (Bild: BASF - The Chemical Company, 2014)

"Bis zum Jahr 2020 werden etwa 25 % der F&E-Mitarbeiter der BASF in der Region Asien-Pazifik arbeiten. Der Ausbau bekräftigt das Engagement der BASF, ihre F&E-Aktivitäten zu globalisieren und Wachstumsmöglichkeiten in China und Asien-Pazifik zu nutzen", sagt Dr. Andreas Kreimeyer, Vorstandsmitglied der BASF SE und Sprecher der Forschung.

Der Innovation Campus ist das wichtigste F&E-Zentrum von BASF in der Region und wird einer der größten F&E-Standorte außerhalb von Deutschland sein. Durch den Ausbau werden die regionalen Forschungskapazitäten des Unternehmens weiter gestärkt, die sich vor allem auf fortschrittliche Materialien und Systeme konzentrieren sowie zusätzlich neue Gebiete wie Formulierungen und chemische Verfahrenstechnik umfassen, um Wachstumsindustrien wie Automobil, Bau, Gesundheit und Ernährung sowie Haushalts- und Körperpflegeprodukte zu bedienen.

"Der Innovation Campus Asien-Pazifik in Schanghai hat gezeigt, dass er eine effektive Plattform ist, die nicht nur schnell auf die Marktbedürfnisse in China und Asien-Pazifik antwortet, sondern BASF auch mit der Wissenschaftsgemeinde in Asien-Pazifik verbindet. Die Begeisterung für Innovationen bei unserer Belegschaft, unseren Kunden und Partnern ist der Grundpfeiler für Lösungen für eine nachhaltige Zukunft in der Region", sagt Dr. Martin Brudermüller, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der BASF SE und verantwortlich für Asien-Pazifik.

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Der Innovation Campus Asien-Pazifik hat 18 Monate nach seiner Eröffnung die Position der BASF als bevorzugter Innovationspartner in der Region für Kunden aus Industrien wie beispielsweise Bau, Automobil, Lack und Beschichtung, Haushalts- und Körperpflege sowie Verpackung gestärkt. Durch Einblicke in lokale Märkte und das starke F&E-Netzwerk der BASF fokussiert sich das Team auf innovative Lösungen, um die Marktbedürfnisse in verschiedenen Industriezweigen in der Region zu bedienen. So wurde beispielsweise zusammen mit der Dalian Shide Gruppe das weltweit erste co-extrudierbare Ultradur® (Polybutylenterephthalat) für die Verstärkung eines wärmeisolierenden Fensterprofils aus Polyvinylchlorid (PVC) entwickelt. In einem Fenster aus PVC wurde Stahl ersetzt durch co-extrudierbares Ultradur, um eine hohe Festigkeit trotz leichtgewichtiger Verstärkung mit mechanischen Eigenschaften zu erzielen, die hohen Windstärken widerstehen, ausgezeichnet wärmeisolierend sind und damit energieeffizientes Bauen ermöglichen.

Zusätzlich zum Innovation Campus in Schanghai hat BASF in Asien F&E-Zentren in Japan, Singapur und Korea. Ein Innovation Campus in Indien ist ebenfalls geplant. BASF hat ihre globalen Aufwendungen für F&E 2013 auf 1,8 Mrd. Euro erhöht (2012: 1,7 Mrd. Euro) und beschäftigt rund 10650 Wissenschaftler und Forscher, die in 3000 Forschungsprojekten arbeiten. Mit 1300 Patenten, die vergangenes Jahr angemeldet wurden, und rund 151000 Anmeldungen und Schutzrechten weltweit steht BASF zum fünften Mal in Folge an der Spitze des Patent Asset Index.

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