Wiskott-Aldrich-SyndromMolekulare Ursache für Erbkrankheit entdeckt
Das Wiskott-Aldrich-Syndrom ist eine seltene und schwere Erbkrankheit. An ihrer Entstehung ist vermutlich auch ein Protein beteiligt, das bislang nicht unter Verdacht stand. Über diese neue Erkenntnis aus Würzburg berichtet das Fachblatt "Nature Communications".
Blutplättchen von gesunden Menschen (oben) und Mäusen (unten) besitzen ein dichtes Zellskelett (rot), das von einem Ring aus sogenannten Mikrotubuli (grün) umsäumt ist. Bei Wiskott-Aldrich-Patienten und bei Mäusen mit einem Gendefekt an Profilin1 ist das Zellskelett kaum ausgeprägt; der Mikrotubuli-Ring ist verdickt und verdrillt. (Bild: Simon Stritt)

