Förderung für AlgenforschungAlgen als Alternative zu fossilen Rohstoffen
Um Algen als Alternative zu fossilen Rohstoffen einzusetzen, ist noch viel Arbeit notwendig. Firmen sollen nun in einem Netzwerk von der Algenforschung in Sachsen-Anhalt profitieren.
In einem Labor für Algenkultivierung der Hochschule Anhalt wirft Juliane Poturnak, wissenschaftliche Mitarbeiterin, einen Blick auf verschiedene Algenkulturen. Die Algenforschung in der einstigen Kohleregion wird weiter ausgebaut und vernetzt sich mit regionalen Unternehmen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Projekt „AlgaeHub“ jetzt mit rund 1,7 Millionen Euro. In einem ersten Schritt werden sich an dem Vorhaben die Algenfarm Klötze, die SKW Stickstoffwerke Piesteritz, die Firma Gicon in Bitterfeld-Wolfen und AlgaeCytes Germany in Dessau-Roßlau beteiligen. Die Bandbreite der möglichen Produkte aus Mikroalgen ist groß. Von der energetischen Nutzung über die Nahrungsmittel- und Futtermittelbranche bis hin zu hochpreisigen Pharma- und Kosmetikprodukten. © Hendrik Schmidt/dpa

