Leuchtende Marker zeigen Zahl der eingeschleusten Gene an„AGameOfClones“ unterscheidet transgene Organismen
Forscher der Goethe-Universität haben ein Konzept entwickelt, mit dem man auf einfache Weise unterscheiden kann, ob transgene Organismen das fremde Gen auf einem oder auf beiden Chromsomen tragen. Dies erleichtert die Zucht und kommt auch dem Tierschutz zugute.
Das Prinzip des „AGameOfClones“-Konzeptes am Beispiel des Rotbraunen Reismehlkäfers. Links zwei adulte Individuen, die das Transgen auf nur einem ihrer gepaarten Chromosomen tragen. Beide Käfer haben hierbei Varianten des Transgens mit unterschiedlichen Markern geerbt, aus denen entweder grün oder blau fluoreszierende Facettenaugen resultieren. Rechts ein Nachkomme der beiden links gezeigten Käfer, der das Transgen – aber mit unterschiedlichen Markern – auf beiden Chromosomen trägt. Seine Facettenaugen leuchten deshalb in einer türkisen Mischfarbe. (Bild: Strobl/Stelzer, Goethe-Universität)

