Magnetische Version des Tscherenkov-Effekts entdecktPhysiker simulieren Effekt zur Erzeugung von Spinwellen
Die Computer der Zukunft sollen schneller rechnen und weniger Energie verbrauchen. Möglich wird dies, wenn anstelle der Ladung von Elektronen ihr magnetisches Moment - der Spin - zur Datenverarbeitung genutzt wird.
Die Abbildung zeigt Spinwellen in einer Permalloy-Schicht von 10 nm Dicke. Sie entstehen durch die Bewegung eines punktförmigen Magnetfelds von 40 mT Stärke, vergleichbar mit der Stärke eines handelsüblichen Hufeisenmagnets, mit einer Geschwindigkeit von 1180 m/s oder 4248 km/h. Der Magnetfeldpuls und seine Bewegungsrichtung sind durch den gelben Würfel und Pfeil markiert. Die orangene Linie markiert die vordere, die rote Linie die hintere Wellenfront. (Bild: Forschungszentrum Jülich)

