Ladungsstau in der SolarzelleNeuartige Perowskit-Solarzellen lassen sich weiter verbessern
Die herkömmlichen Solarzellen aus Silicium könnten künftig preiswerte Konkurrenz bekommen. Forscher des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung in Mainz haben gemeinsam mit Wissenschaftlern aus der Schweiz und aus Spanien die Wirkungsweise eines neuartigen Typs von Solarzellen untersucht, bei denen eine organisch-anorganische Perowskit -Verbindung Licht absorbiert.
Stau in der Solarzelle: Die Perowskit-Schicht (orange) befindet sich in der nach ihr benannten Solarzelle zwischen einer porösen Schicht (grau) aus Titandioxid, die Elektronen zu der unteren Elektrode (grau schraffiert) leitet, und einer organischen Schicht, die positiv geladene Löcher zur oberen Elektrode (gelb) transportiert. Die Mainzer Max-Planck-Forscher haben festgestellt, dass sich die positiven Löcher an der organischen Schicht stauen. Diese Erkenntnis gibt einen Hinweis, wie sich die Effizienz der Perowskit-Solarzellen weiter verbessern lässt. (Bild: MPI für Polymerforschung)

