PharmakologieBestätigt: G-Protein-gekoppelte Rezeptoren auch im Zellinneren aktiv
G-Protein-gekoppelte Rezeptoren sind für viele Medikamente der zentrale Angriffspunkt. Würzburger Wissenschaftler haben ein Modell präsentiert, das zeigt, wie die G-Protein-gekoppelte Signalkette im Zellinneren abläuft.
Nach der Bindung eines Hormons (TSH) wird der Rezeptor von der Zelle aufgenommen (Internalisierung) und zum TGN transportiert, wo er die lokale cAMP-Produktion steigert und die Proteinkinase A (PKA) aktiviert. Diese Ereignisse erscheinen kritisch, um die Gentranskription im Zellkern zu induzieren, die letztlich die Wirkung des Hormons auf die Zelle vermittelt. (Abbildung: AG Calebiro)

