Schalter für die NanooptikDNA und Gold-Nanostäbchen als Lichtschalter
Die Elektronik hat Konkurrenz bekommen. Information wird immer häufiger mit Licht statt Elektronen übertragen und verarbeitet. Und wie die elektronischen Bauelemente sollen ihre photonischen Pendants auf Nanoformat schrumpfen.
Als nanooptische Schalter nutzt ein Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Gold-Nanostäbchen, die jeweils paarweise durch ein Scharnier aus DNA-Strängen miteinander verbunden sind. Die Gold-Stäbchen sind unter einem Transmissionselektronenmikroskop als dunkle Balken zu erkennen, die DNA erscheint als krisselige Struktur dazwischen. Beim Schaltvorgang sind die Gold-Stäbchen überkreuz angeordnet, bei der Untersuchung im Elektronenmikroskop heften sie sich jedoch parallel an das Trägermaterial. (Bild: Nature Materials 2014/MPI für Intelligente Systeme)

