Methionin-Einlagerung auf natürlichem WegeVerformbares Protein sorgt für Verstärkung in der Spinnenseide
Spinnenseide enthält ein außergewöhnliches Protein, wie Wissenschaftler der Universität Würzburg herausgefunden haben. Mit Hilfe einer bisher kaum beachteten Aminosäure erzeugt es eine hohe Bindungsstärke. Bei der heute schon industriell produzierten Spinnenseide werden die herausragenden mechanischen Eigenschaften des natürlichen Vorbilds bislang nicht erreicht. Das könnte sich jetzt ändern.
Das Bild zeigt ein Spinnennetz, überlagert mit der Strukturoberfläche der untersuchten, gebundenen Domänen eines Spinnenseidenproteins (Struktur in rot/orange, links oben). Die Seitenketten der Aminosäure Methionin, die sich im Kern des Proteins befinden und seine Struktur verformbar machen, sind als farbige Stäbchen hervorgehoben. © Pixabay.com / Collage Hannes Neuweiler

