Projektbeteiligung möglich

Barbara Schick,

Standardisierung des Datenformates im Bereich Trinkwasseranalysen

Im Rahmen des sog. SHAPTH-Projektes soll eine Harmonisierung der in Deutschland genutzten Datenaustauschformate für (Trink-)Wasseranalysen und damit verbundener Daten und Kataloge erfolgen. Nun besteht die Möglichkeit der Mitarbeit in einem Expertengremium für dieses vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) geförderten Digitalisierungsprojektes, worauf der Deutsche Verband Unabhängiger Prüflaboratorien (VUP) auf Bitten der Projektträger hinweist.

Trinkwasserlabore kennen die Vielfalt an unterschiedlichen Formaten, Anforderungen und technischen Lösungen bei der Übermittlung von Ergebnisberichten und -daten für die Zwecke der Trinkwasserverordnung. Seit einigen Jahren setzt sich der VUP für die bundesweite Harmonisierung und Digitalisierung des Datenaustausches zwischen Wasserversorgern, Laboren und Gesundheitsämtern ein. Im Rahmen des Projektes „Schnittstellenharmonisierung und Austauschplattform Trinkwasserhygiene“ (SHAPTH) wird dies angegangen.

Wie nun mitgeteilt wird, soll für dieses Projekt ein Expertengremium eingerichtet werden. Aufgabe dieses Gremiums ist es, die Länder bei der Ausarbeitung eines einheitlichen Datenstandards für den Bereich Trinkwasserhygiene in der Bundesrepublik Deutschland durch ihre fachliche Expertise zu unterstützen. Ziel ist es, einen Datenstandard zu schaffen, der einerseits auf bestehenden Erfahrungen aus der Praxis aufsetzt und andererseits Synergien mit bestehenden Systemen ermöglicht.

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Auf der BMG-Webseite gesundheitsamt-2025.de werden ausführlich die Anforderungen und Erwartungen an die interessierten Personen und Organisationen beschrieben. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 17.11.2023. Der VUP beabsichtigt, selbst als Expertenorganisation für das SHAPTH-Projekt aufgenommen zu werden, um einer breiten Masse an Laboratorien die Verfolgung des Projekts zu ermöglichen und eine Abstimmung mit vorliegenden Konzepten und digitalen Werkzeugen der Initiative QI-Digital zu erreichen.

Die Federführung des SHAPTH-Projekt hat Bayern inne, während die übrigen 15 Bundesländer kooperierend mitwirken. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat die Rolle des Projektkoordinators übernommen.

Quellen: VUP, BMG

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