Forschungsförderung

DECHEMA vergibt Max-Buchner-Stipendien an junge Wissenschaftler

Bei der diesjährigen Vergabe der Max-Buchner-Forschungsstipendien waren 15 junge Wissenschaftler aus 12 Forschungseinrichtungen erfolgreich. Sie greifen in ihren Arbeiten neue Themen auf oder schlagen neue methodische Ansätze für die Lösung bestehender Probleme vor. Die innovativen Vorhaben aus den Bereichen Chemische Technik, Verfahrenstechnik, Biotechnologie und anderen Forschungsgebieten werden mit je 10 000 Euro gefördert.

Folgende Forschungsarbeiten werden vom 1. Juli 2018 bis 30. Juni 2019 gefördert:

  • Stefan Knoppe, Institut für Physikalische Chemie, Universität Stuttgart: Sauerstoffaktivierung durch Monolagen-stabilisierte Goldcluster
  • Dirk Tischler, TU Bergakademie Freiberg, Institut für Biowissenschaften: Chemo-Enzymatische Kaskade zur Synthese von Hydroxytriazenen
  • Pierre Stallforth, Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie, HKI Jena: Modulierung der Antibiotikaresistenz in Pseudomonas aeruginosa (MAPA)
  • Sandy Schmidt, Technische Universität Graz: Evolution Licht-getriebener artifizieller Enzyme für Redoxbiotransformationen - PhotoZymes -
  • Janina Bahnemann, Universität Hannover: Design, Entwicklung und Evaluation 3D-gedruckter Mikrobioreaktoren für biotechnologische Anwendungen
  • Mareike Müller, Universität Siegen: Entwicklung einer neuartigen Kokultur-Plattform zur Untersuchung der Kommunikation zwischen bakteriellen Biofilmen und dem Wirtsorganismus über Quorum Sensing Signalmoleküle
  • Patrick Zimmermann, Institut für Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik, TU Graz: Nichtlokale Dichtefunktionaltheorie für Isomere
  • Manuel Hopp-Hirschler, Universität Stuttgart, Institut für Chemische Verfahrenstechnik: Detaillierte Modellierung der Porenbildung bei der Herstellung von porösen Polymermembranen
  • Malte Winnacker, Technische Universität München, WACKER-Lehrstuhl für Makromolekulare Chemie: Sustainable Polyesteramides and Copolyamides Based on Substituted ε-Lactams and ε-Lactones for Possible Applications as Biomaterials
  • Christian Hering-Junghans, Leibniz-Institut für Katalyse e. V. (LIKAT Rostock): Liganden-Design für die Aktivierung von molekularem Stickstoff
  • Holger Grosshans, Physikalisch-Technische Bundesanstalt: Entwicklung eines integralen Modells zur Vorhersage von Partikelablagerungen in verfahrenstechnischen Strömungen
  • Kerstin Wohlgemuth, TU Dortmund, Lehrstuhl für Anlagen- und Prozesstechnik: Charakterisierung unterschiedlicher Kristallformen (Habiti) mittels multivariater Analyse
  • Sandra Breitung-Faes, Institut für Partikeltechnik, TU Braunschweig: Charakterisierung und Steuerung interpartikulärer Wechselwirkungen bei der trockenen Feinzerkleinerung organischer Partikeln
  • Adrian Simon, Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS): Entwicklung hochselektiver, asymmetrischer H2-permeabler Palladiummembranen mit hohem spezifischem Fluss
  • Sebastian Henke, Anorganische Chemie, TU Dortmund: Mechanisch-schaltbare Koordinationsnetzwerke als Additive für Hochleistungsschmierstoffe
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Die Fördermittel dürfen frei eingesetzt werden und bieten damit die Möglichkeit, neue Ideen auch explorativ zu verfolgen und neue Forschungsansätze zu evaluieren. Die Projektergebnisse werden nach Abschluss der Arbeiten veröffentlicht.

Die Max-Buchner-Forschungsstiftung fördert jährlich Forschungsvorhaben. Anträge für die Förderperiode 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020 können ab sofort bis zum 15. September 2018 eingereicht werden.


Ausführliche Informationen gibt es unter http://dechema.de/forschungsstipendien.html

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