Evonik unterstützt Erforschung der Tiefsee
Sichtkuppel aus Plexiglas
Evonik Industries unterstützt auch in den nächsten Jahren die Tiefseeforschung. Die mit der auf den Azoren beheimatete Stiftung Rebikoff-Niggeler bestehende Kooperation wurde vorzeitig bis 2018 verlängert.
Rebikoff-Niggeler betreibt eines der wenigen Tauchboote weltweit, die bemannt bis in eine Tiefe von 1000 m vordringen können, um dort zu forschen. Zentraler Bauteil des U-Bootes Lula1000 ist die Sichtkuppel aus Plexiglas®, die von Evonik hergestellt wurde.
Klaus Engel, Vorstandsvorsitzender von Evonik, begründet die Verlängerung der Unterstützung auf insgesamt fünf Jahre mit den in der Vergangenheit erzielten Erfolgen: „Mit unserem nachhaltigen Engagement für diese Arbeit möchte Evonik dazu beitragen, dass der faszinierende und kostbare Lebensraum in der Tiefsee weiter erforscht werden kann.“
Die Stiftung Rebikoff-Niggeler kooperiert heute unter anderem mit der Universität Köln, der Universität der Azoren und dem Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. Zudem arbeitet sie aktuell an einer wissenschaftlichen Fernsehreihe der BBC über die Ozeane und die Tiefsee mit, die auch in Deutschland, Österreich und den USA gezeigt werden soll.
Eine zentrale Rolle bei der Erforschung der Tiefsee spielt bei diesen bemannten Erkundungsfahrten die Sichtkuppel. Die Scheibe mit einem Durchmesser von 1,40 m wurde in einem speziellen Verfahren von Evonik gefertigt und in Form gebracht. Plexiglas® ist nicht nur viel widerstandsfähiger als Glas, auch seine optischen Qualitäten sind besser. Auch der US-amerikanische Tauchbootbauer Triton setzt inzwischen Plexiglas®-Kugeln ein. Sie werden aus zwei Halbkugeln zusammengesetzt, die für das Auge fast unsichtbar mit einem von Evonik entwickelten Klebstoff verbunden werden.









