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Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2026

Melanie Steinbeck,

Wer mit dem Forschungspreis ausgezeichnet wird

Die neuen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland stehen fest: Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute drei Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftlern den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2026 zuerkannt. Sie waren zuvor vom zuständigen Auswahlausschuss aus 144 Vorschlägen ausgewählt worden.

© DFG / Jenny Otto

Von den zehn Preisträger:innen kommen drei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, zwei aus den Lebenswissenschaften, drei aus den Naturwissenschaften sowie zwei aus den Ingenieurwissenschaften. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro, das sie bis zu sieben Jahre lang nach ihren eigenen Vorstellungen und ohne bürokratischen Aufwand für ihre Forschungsarbeit verwenden können. Die feierliche Verleihung der Leibniz-Preise findet am 18. März 2026 in Berlin statt.

Wer bekommt den Leibniz-Preis 2026

Den „Förderpreis im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm“ der DFG für das Jahr 2026 erhalten:

  • Professor Dr. Klaus Blaum, Experimentelle Physik, Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg
  • Professor Dr. Christian Doeller, Kognitive Neurowissenschaften und Psychologie, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, Leipzig
  • Professor Dr.-Ing. Christian Hasse, Energieverfahrenstechnik, TU Darmstadt
  • Professor Dr. Johannes Krause, Archäogenetik, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig
  • Julia Mahamid, Ph.D., Strukturbiologie, European Molecular Biology Laboratory (EMBL), Heidelberg
  • Professor Dr. Klaus-Robert Müller, Maschinelles Lernen, TU Berlin
  • Professor Dr. Frank Pollmann, Theoretische Physik der kondensierten Materie, TU München
  • Professor Dr. Armido Studer, Organische Molekülchemie, Universität Münster
  • Professorin Dr. Barbara Vetter, Theoretische Philosophie, FU Berlin
  • Professorin Dr. Cornelia Zumbusch, Neuere deutsche Literatur, Universität Hamburg
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Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis – Zahlen und Fakten

Der Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der DFG verliehen. Pro Jahr können bis zu zehn Preise mit einer Preissumme von jeweils 2,5 Millionen Euro vergeben werden. Mit den diesjährigen Auszeichnungen sind bislang insgesamt 438 Leibniz-Preise vergeben worden.

Davon gingen 104 in die Geistes- und Sozialwissenschaften, 128 in die Lebenswissenschaften, 139 in die Naturwissenschaften und 67 in die Ingenieurwissenschaften. Da Preis und Preisgeld in Ausnahmefällen geteilt wurden, ist die Zahl der Ausgezeichneten höher als die der Preise. Insgesamt haben bislang 465 Nominierte den Preis erhalten, darunter 384 Wissenschaftler und 81 Wissenschaftlerinnen.

Leibniz-Preis und Nobelpreis

Zwei Leibniz-Preisträgerinnen und zehn Leibniz-Preisträger wurden nach der Auszeichnung mit dem Leibniz-Preis auch mit dem Nobelpreis geehrt:

1988 Professor Dr. Hartmut Michel (Chemie)

1991 Professor Dr. Erwin Neher und Professor Dr. Bert Sakmann (beide Medizin)

1995 Professorin Dr. Christiane Nüsslein-Volhard (Medizin)

2005 Professor Dr. Theodor W. Hänsch (Physik)

2007 Professor Dr. Gerhard Ertl (Chemie)

2014 Professor Dr. Stefan W. Hell (Chemie)

2020 Professorin Dr. Emmanuelle Charpentier (Chemie) und Professor Dr. Reinhard Genzel (Physik)

2021 Professor Dr. Benjamin List (Chemie)

2022 Professor Dr. Svante Pääbo (Medizin)

2023 Professor Dr. Ferenc Krausz (Physik).

Wann findet die Verleihung des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2026 statt?

Die Verleihung der Leibniz-Preise findet am 18. März 2026, 16 Uhr, im Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt. Die Veranstaltung wird auch im Livestream übertragen. Medienvertreter*innen erhalten eine gesonderte Einladung.

Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG

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